Jahreskongress 2026

Jahreskongress 2026

Zukunft gestalten: Kreislaufwirtschaft trifft Langlebigkeit - Ressourcenschonende und nachhaltige Perspektiven aus Hochschule, Gesellschaft und Wirtschaft

Fakten


Datum
08. – 10. Juni 2026

Kongresszeiten

Montag, 08. Juni 2026, 15.30 Uhr – ca. 20.00 Uhr
Dienstag, 09. Juni 2026, 08.30 Uhr – ca. 20.00 Uhr
Mittwoch, 10. Juni 2026, 09.00 Uhr – 13.00 Uhr

Ort
FHV – Vorarlberg University of Applied Science in Dornbirn

👉 Das aktuelle Programm incl. Raumnummer finden Sie hier:

BNH –  Jahreskongress 2026

Kontakt
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte gerne an info@nachhaltige-hochschulen.at.

 

Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen und die FHV setzen sich für eine nachhaltige Veranstaltungskultur ein. Diese Veranstaltung wird nach den Kriterien von „ghörig feschta“ organisiert und achtet dabei auf entsprechende Maßnahmen und bewusste Praktiken.

Der Jahreskongress beleuchtete, wie Kreislaufwirtschaft und Langlebigkeit neue Wege eröffnen, um Ressourcenwerte zu erhalten, Nutzung zu verlängern und nachhaltige Lösungen systemisch weiterzuentwickeln. Dabei standen neben der Ressourcenschonung und der Abfallvermeidung auch das wirtschaftliche Potenzial, neue Wertschöpfungsketten und die gesellschaftliche Relevanz dieses nachhaltigen Wirtschaftssystems im Blickpunkt.

Wie immer war das Programm abwechslungsreich und bot entsprechend der Arbeitsgruppen des Bündnisses Einblicke in Lehre, Forschung und Hochschulmanagement.

PROGRAMM


MONTAG, 08. Juni 2026

15.30 Uhr – 20.00 Uhr

15.30 – 17.00 Uhr  Registrierung  

16.00 Uhr  Kurze Begrüßung

16.00  – 17.30 Uhr  Arbeitsgruppen Lehre, Forschung und Hochschulmanagement – für alle bereits Aktiven Mitglieder und alle Interessierten

18.00 –  20.00 Uhr Immersive Abendsession „Planting – Zukunft gestalten – jetzt erst recht“ 
Eintauchen ins Tagungsthema, kennenlernen, ankommen und abholen, 
Thema verdichten und Boden bereiten für den nächsten Tag – mit Abendessen/Stehimbiss 
Moderation: Harald Friedl 


DIENSTAG, 09. Juni 2026

08.30 Uhr – 10.00 Uhr

7.30 – 8.00 Uhr  Morgenaktivität (optional)

Breathwork und Stille Meditation

Begleitung: Harald Friedl 

8.30 Uhr  Registrierung 

9.15 Uhr  Begrüßung 

Birgit Krampl (Vorarlberg University of Applied Sciences (FHV)), Kommunikationsmanagerin Forschung

Peter Stepanek (Hochschule Campus Wien) und Beate Pawle (Vorarlberg University of Applied Science (FHV)) 
Obleute Bündnis Nachhaltige Hochschulen 

Stefan Fitz-Rankl (Vorarlberg University of Applied Sciences (FHV)),Geschäftsführer FHV

9.45 Uhr Kurze Präsentation/Anknüpfung der/an die Themen aus der Abendsession 

10.00 Uhr - KEYNOTE

  • Growing– In times of crisiswe double down“ – Harald Friedl

Impuls über nachhaltiges Leadership und warum jetzt der richtige Moment ist, weiterzumachen 

10.30 Uhr - Pause & Networking

10.45 Uhr - Immersive Arbeitssession

  • Immersive Arbeitssession „Harvesting

Zusammenführung- und Weiterführung der Ergebnisse  

12.00 - 13.00 Uhr - Session 

  • Track Hochschulmanagement 
  • 12.00 Uhr: Harald Wipfler (FH Joanneum): Gibt es einen Mehrwert durch Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen? 
  • 12.30 Uhr: Viktoria Leitner (USTP): Kreislaufwirtschaft praktisch gedacht: Organisatorische Erfahrungen aus dem Markenumstellungsprozess der USTP

14.00 -15.00 Uhr - Parallelsessions

  • Track Lehre 1
  • 14.00 Uhr: Ursula Müllner und Hanna Schenk (Hochschule Campus Wien): Der ESG SmartHub als Reallabor für nachhaltige Hochschullehre: Digitale Lernformate und kooperative Consultingprojekte mit KMU  
  • 14.30 Uhr: Michael Mayer (FHV): Kreislaufwirtschaft als komplementärer Bestandteil der Lehre im Studiengang Internationale Betriebswirtschaft 
  • Track Forschung 1
  • 14.00 Uhr: Franz Theuretzbacher, Christopher Karl, Gabriel Reichert und Jasmin Karner (FH Wiener Neustadt): Zentrale Akteure und Herausforderungen des Büromöbel-Refurbishments in Österreich 
  • 14.30 Uhr: Sarah Kollnig (FH Wiener Neustadt),Rodrigo Alvaro Quispe Condori, (Universidad Mayor de San Simón, Cochabamba, Bolivien): Suffizienz in Ernährungspraktiken im globalen Süden
     

15.00 - Pause & Networking

15.30 - 16.30 Parallelsessions

  • Track Lehre 2
  • 15.30 Uhr: Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich, Campus Hagenberg) und
    Cornelius Benekamp (FH CAMPUS 02): Integration von Nachhaltigkeit in die Hochschullehre: Evaluation und Weiterentwicklung eines didaktischen Konzepts 
  • 16.00 Uhr: Marius Rauch, Jan Krepil, Werner Frühwirth und Bernd Brandt (Hochschule Campus Wien): Ökobilanzielle Bewertung von Holzleichtbaumodulen - Interdisziplinäre Lehre am Beispiel des Projekts (Bau)kasten 
  • Track Forschung 2
  • 15.30 Uhr: Eva-Maria Wiener und Gerhard Piringer (Hochschule Burgenland): Wie nachhaltig ist Langlebigkeit? - Zielkonflikte zwischen Lebensdauerverlängerung und technologischem Fortschritt aus einer Ökobilanzperspektive 
  • 16.00 Uhr: Alexander Sieh (Hochschule Campus Wien): Feuchtehaushalt von Holzbaukonstruktionen mit sorptionsfähigen Dämmstoffen – Ergebnisse hygrothermischer Langzeitmessungen 

16:30 Campusführung oder freie Verfügung

17.30 Side Event

  • Vortrag, Führung und Abendessen

„Wenn Kreislaufwirtschaft lebendig wird: Die CampusVäre als Modell für nachhaltige Quartiersentwicklung“ 

Der Vortrag und die Führung zeigen, wie mit dem Projekt CampusVäre Kreislaufwirtschaft und Langlebigkeit konkret in der Praxis umgesetzt werden. Dabei werden sowohl architektonische Entscheidungen als auch strategische Überlegungen zur langfristigen Nutzung, Anpassungsfähigkeit und Wertschöpfung thematisiert. Zudem wird aufgezeigt, welche Bedeutung solche Projekte für die Stadt- und Regionalentwicklung haben. Die CampusVäre dient dabei als Modell für eine nachhaltige Quartiersentwicklung.  


MITTWOCH, 10. Juni 2026

09.00 - Begrüßung & Einstimmung

09.15 - 10.15 Parallelsessions

  • Track Transfer/Kooperation 1
  • 9.15  Uhr: Tabea Böhler, Irem Aksoy, Nina Schneider, Steffen Finck (FHV): Circular Lab - Ein Hub für Wissenschaft und Praxis als Katalysator für grenzüberschreitende Kreislaufwirtschaft
  • 9.45 Uhr: Christine Bertl (FH Technikum Wien): Sensibilisierung für Kreislaufwirtschaft – Methodenanalyse eines innovativen Co Creation-Workshopformats unter Einsatz von System/Design Thinking
  • Track Lehre 3
  • 9.15 Uhr: Margarita Köhl und David Altweger (FHV): Ökosysteme erfahren, kulturellen Wandel gestalten: Experientielle Lernräume für regeneratives Design 
  • 9.45 Uhr: Andrea Anwander, Bildungsreferentin, IDG Ambassador, systemische Beraterin: Inner Development Goals Kompetenzen für nachhaltige Transformation in der Hochschulbildung 

10.45 Pause & Networking

11.15 -  KEYNOTE

  • Klimaneutral, zirkulär, gerecht: Hochschulen als Gestaltungsräume des gesellschaftlichen Wandels – Karin Huber-Heim

Wie kann der Übergang zu einem gerechten und ressourcenschonenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gelingen? Und warum müssen Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft und soziale Gerechtigkeit zusammen gedacht werden? 
Die Keynote beleuchtet zentrale Herausforderungen und Zielkonflikte der Transformation und richtet den Blick auf die Rolle der Hochschulen: Was können und müssen sie leisten, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten – in Lehre, Forschung und als Institutionen selbst?  
Karin Huber-HeimManaging Director Circular Economy Forum Austria und 
Stadt Wien Stiftungsprofessur für Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle FH BFI Wien 

12.15 Verabschiedung

  • Verabschiedung und Übergabe Jahreskongress 2027
  • Stehimbiss & Snack

EINDRÜCKE JAHRESKONGRESS 2026


Sustainability Day 2026

Sustainability Day 2026: Ein starkes Zeichen für nachhaltige Hochschulen

Am 22. April 2026 lud das Bündnis Nachhaltige Hochschulen anlässlich des Sustainability Day 2026 erneut zu einem vielfältigen und öffentlich zugänglichen Online-Vortragsprogramm ein. Gastgeberin der diesjährigen Veranstaltung war die Hochschule für angewandte Wissenschaften St. Pölten – USTP.

Unter dem Motto  – „Mit der Macht der Daten den Planeten gestalten – Steuerungsinstrumente für nachhaltige Transformation – präsentierten Expert:innen spannende Beiträge rund um die Themen Datenmanagement & KI, Klimawandel, Energieeffizienz und Zukunftsbilder. Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses zeigten dabei eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Orte des Wandels aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können.

Fakten


Termin
22. April 2026, 09:00 bis 17:15 Uhr

Ort
Online (MS Teams)

Beiträge von
  • FH Technikum Wien
  • MCI | Die Unternehmerische Hochschule
  • FH Wiener Neustadt
  • USTP
  • IMC Krems
  • FH Oberösterreich
  • FH Salzburg
  • Hochschule Burgenland
  • Hochschule Campus Wien
  • Vorarlberg University of Applied Sciences
Nachhaltigkeit SDG 4 Qualität bei der Ausbildung
Nachhaltigkeit SDG 17 Partnerschaften für die Ziele

Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu

  • SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
  • SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen

Informationen zur Aufzeichnung und Live-Transkription der Veranstaltung
Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Online-Event aufgezeichnet wird und dass die Aufzeichnung auch zur Presse-Berichterstattung und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten veröffentlicht wird. Kamera und Ton von Teilnehmer*innen sind im Rahmen der Veranstaltung deaktiviert und werden nur auf eigenen Wunsch aktiviert. Schriftliche Fragen können (freiwillig) über die F&A-Funktion gestellt werden. Weiterführende Informationen zum Datenschutz können hier entnommen werden.

PROGRAMM


MITTWOCH, 22. April 2026

09:00 - 09:10 Uhr: Eröffnung

Moderation: Dipl.-Ing. (FH) Dr. techn. Viktoria Leitner

09:10 - 09:30 Uhr: Daten für den Planeten? Über Wissen, Macht und unsichtbare Perspektiven

Dr. François Veynandt, Key Researcher Department Energie & Umwelt – Hochschule Burgenland

Daten werden zu Wissen, heißt es – doch wessen Wissen zählt, wenn indigene Völker (467 Millionen Menschen) seit Generationen nachhaltig leben, ohne je in einem Dashboard aufzutauchen? Anhand ihrer Perspektive beleuchtet dieser Beitrag zwei blinde Flecken datenbasierter Nachhaltigkeitssteuerung: Was unsichtbar bleibt, wenn Wissen nicht digitalisiert ist, und Was schiefgehen kann, wenn Daten über Menschen erhoben werden, aber nicht mit ihnen. Ein Denkanstoß, um die Grenzen und Risiken unserer Datenlogik ehrlich in den Blick zu nehmen.

09:30- 09:55 Uhr: Optimistische, metaphorisch transportierte Geschichten aus der Zukunft

Dr. Martin Lu Kolbinger, Studiengangsleiter Soziale Arbeit – FH Salzburg
Daten sind eine wichtige Grundlage für nachhaltige Entscheidungen. Doch große Datenmengen allein führen selten zu konkretem Handeln. Der Vortrag zeigt, warum optimistische Zukunftsbilder und überzeugende Narrative eine zentrale Rolle spielen, um Motivation für nachhaltige Transformation zu schaffen. Anhand von Beispielen wird diskutiert, wie aus komplexen Daten verständliche und handlungswirksame Zukunftsbilder entstehen können.

09:55 - 10:20 Uhr: Zwischen Datenlücke und Steuerungsinstrument – EMAS und Carbon Footprint im Hochschulkontext

DI Martin Hatzl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Department Energie & Umwelt – Hochschule Burgenland
Nachhaltige Transformation braucht Daten. Gleichzeitig sind Umweltkennzahlen an Hochschulen oft unvollständig oder schwer vergleichbar. Der Beitrag zeigt am Beispiel der Hochschule Burgenland, wie Umweltkennzahlen im Rahmen von EMAS und einer Corporate Carbon Footprint Analyse erhoben und für strategische Entscheidungen genutzt werden. Trotz Unsicherheiten entsteht so eine belastbare Grundlage, um Emissionsschwerpunkte sichtbar zu machen und Verbesserungen gezielt anzustoßen.

10:20 - 10:45 Uhr: Gestaltung interaktiver ESG-Dashboards: Praxisbeispiel in Power BI

Eva-Maria Öhlinger, MA, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement, FH Oberösterreich
Nachhaltigkeitskennzahlen sind vielfältig und komplex. Für Unternehmen stellt sich daher die Herausforderung, diese Informationen übersichtlich und entscheidungsrelevant aufzubereiten. Der Beitrag zeigt, wie interaktive ESG-Dashboards konzipiert und umgesetzt werden können. Anhand eines Praxisbeispiels mit Microsoft Power BI wird gezeigt, wie Daten strukturiert visualisiert werden und so eine fundierte Unternehmenssteuerung unterstützen.

10:45 - 11:10 Uhr: ESG messbar machen: Datenerhebung, Zusammenarbeit und Herausforderungen an der FH Technikum Wien

Lilly Grünewald, MA, ESG-Managerin – FH Technikum Wien
Wie werden Nachhaltigkeitsdaten in der Praxis erhoben, verarbeitet und sinnvoll genutzt? In dem Vortrag geben wir einen Einblick in die Schritte, die die Nachhaltigkeitsberichterstattung an der FH Technikum Wien möglich gemacht haben. Wir zeigen, welche Herausforderungen bei der Datensammlung aufgetreten sind – von der Verfügbarkeit über die Qualität bis hin zur Vergleichbarkeit der Informationen – und wie die enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen entscheidend war, um verlässliche Daten zu bekommen. Ziel des Vortrages ist es praxisnahe Erkenntnisse zu der Datenerhebung an Hochschulen geben – von Stolpersteinen bis zu bewährten Strategien.

11:10 - 11:40 Uhr: Datenmanagement und Nachhaltigkeitskoordination an Hochschulen zwischen Theorie und Praxis. 

Gemeinsam mit Viktoria Leitner diskutieren Martin Hatzl, Victoria Englmaier, Alexander Mair & Lilly Grünewald
Eine geführte Diskussionsrunde in der auch euer Input willkommen ist.

11:40 - 12:05 Uhr: Energieeffizienz als Treiber datenbasierter Campusentwicklung

Victoria Englmaier, MSc, Projektmanagerin Geschäftsführung / Gender & Sustainability
Alexander Mair Stv. Leitung Facility Services- IMC Krems
Wie können Energiedaten dazu beitragen, Gebäude nachhaltiger zu betreiben? Am Beispiel des IMC Krems zeigt der Vortrag, wie im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes erstmals ein Kurzbericht erstellt und Daten zum Gebäudebestand systematisch erhoben wurden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Entscheidungen über Sanierungs- und Umbauarbeiten. Ein Praxisbeispiel aus dem Bereich Beleuchtung zeigt zudem, wie Kosten und Nutzen von Effizienzmaßnahmen bewertet werden können.

12:05 - 12:30 Uhr: SDG-Mapping: Sustainable Development Goals (SDGs) in der Lehre sichtbar machen

Dr. Regina Obexer, Head, Center for Responsible Management & Social Impact &
Mag. Gudrun Eder, ESG & Sustainability Managerin – MCI | Die Unternehmerische Hochschule
Die Sustainable Development Goals bilden das internationale Rahmenwerk für nachhaltige Entwicklung. Hochschulen spielen eine wichtige Rolle, diese Ziele in der Lehre zu verankern und als Transformationsakteure wirksam zu werden. Der Beitrag zeigt, wie SDG Mapping genutzt werden kann, um Nachhaltigkeit systematisch in Studiengängen sichtbar und messbar zu machen. Damit entsteht eine Grundlage, um den Beitrag von Hochschulen zur nachhaltigen Entwicklung gezielt weiterzuentwickeln.

13:00 - 13:30 Uhr: Zoom statt Doom (RELOADED)? Ein Einblick in die Bedeutung digitaler Lern- und Lehrformate für klimaneutrale Hochschulen

Dr. Karl Michael Höferl, Studiengangsleiter Global Sustainability and Circular Business – IMC Krems
Wie klimawirksam sind Online- und Präsenzlehre wirklich? Am Beispiel des IMC Krems zeigt der Vortrag, welche CO2-Einsparungen durch eine schrittweise Verlagerung von Präsenz- zu Online-Lehrformaten realistisch sind. Dafür wird das Greenhouse Gas Protocol erstmals systematisch auf Lehrveranstaltungstypen angewendet und hochschulspezifischen Emissionsfaktoren hinterlegt. Im Vortrag werden erste, durch Monte-Carlo Simulationen gewonne Ergebnisse zu hochschulweite Emissions- und Kosteneffekten vorgestellt. Mit diesem  Beitrag soll der Diskussion zur Rolle der digitale Lehre als Baustein eines strategischen Klimamanagements im Hochschulsektor Raum gegeben werden.

13:30 - 14:00 Uhr: Green Education and Transition - A Higher Education Digital Buddy

Dr.-Ing. Elias Eder, Senior Scientist – Vorarlberg University of Applied Sciences
GET AHED steht für Green Education and Transition – A Higher Education Digital Buddy: Präsentiert werden Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt, in welchem eine Online-Plattform entwickelt wurde, die Tools, Methoden und Best Practices enthält, welche Hochschulen beim Umsetzen institutioneller Strategien zur Verbesserung der ölologischen Nachhaltigkeit unterstützen sollen.

14:00 - 14:30 Uhr: Made with Love?

Mag. Sandra Holub, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für Marketing
Julia Krall MA, Studiengangsleitung Consumer Research & Data Driven Marketing -Fachhochschule Wiener Neustadt
Produktionsweisen von Lebensmitteln sind für Konsumentinnen und Konsumenten meist nicht direkt sichtbar. Ihre Wahrnehmung entsteht daher vor allem durch Kommunikation über Herstellungsprozesse. Der Beitrag zeigt Ergebnisse eines Experiments, das untersucht, wie Hinweise auf handwerkliche oder industrielle Produktion Qualitätswahrnehmung, Kaufabsicht und Zahlungsbereitschaft beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass handwerkliche Herstellung deutlich positiver bewertet wird, insbesondere wenn der Herstellungsprozess als sorgfältig und engagiert wahrgenommen wird.

14:30 - 15:00 Uhr: Der Digitale Produktpass – Auf dem Weg zu einer datenbasierten Kreislaufwirtschaft

FH-Prof. Mag. Dr. Tassilo Pellegrini, Co-Leiter Institute for Innovation Systems, University of Applied Sciences St. Pölten
Spätestens ab 2028 müssen produzierende Unternehmen Ökodesign-Auflagen (Kreislaufführung) verpflichtend umsetzen. Eine zentrale Maßnahme ist die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP). Dieser wird ab 2027 für Batterien und Baustoffe Pflicht und wird in den darauffolgenden Jahren für weiter Produktgruppen ausgerollt.  Der Vortrag erläutert Motivation, rechtliche und technische Grundlagen des DPPs, vergleicht unterschiedliche DPP-Initiative und gibt nützliche Tipps, wie sich Unternehmen darauf vorbereiten können.

15:15 - 15:45 Uhr: Nachhaltigkeitsprobleme bottom-up adressieren: eine informationssystembasierte Theorie - iRBV

Prof. Dr. Yevgen Bogodistov, Strategic Management & Organisational Behaviour, MCI | Die Unternehmerische Hochschule
Dieser Beitrag zeigt, wie Unternehmen durch den Einsatz global verfügbarer Technologien wie künstlicher Intelligenz und Blockchain Nachhaltigkeitsdaten systematisch nutzen können, um Klimaschutz aktiv in ihre Strategien zu integrieren. Aufbauend auf einer Erweiterung des Resource-Based und Capability-Based View hin zu einem informationssystembasierten iRBV diskutiert Prof. Dr. Bogodistov , wie externe Effekte wie CO₂-Emissionen durch datenbasierte Steuerungsinstrumente internalisiert werden können. Anhand von Praxisbeispielen wird illustriert, wie Blockchain zur Nachverfolgung von CO₂-Fußabdrücken oder KI zur Förderung nachhaltiger Geschäftsentscheidungen eingesetzt werden kann. Damit adressiert der Vortrag insbesondere innovative Ansätze zur Nutzung und Vermittlung von Nachhaltigkeitsdaten sowie die Rolle digitaler Tools für nachhaltige Transformation.

15:45 - 16:15 Uhr: Klimawandel und Kleinwasserkraftwerke

DI Dr. Bernward Asprion, Researcher Forschungsgruppe Data Intelligence
Isabella-Maria Enne, BSc Teaching and Research Assistant – University of Applied Sciences St. Pölten
Der Klimawandel verändert Niederschlag, Abflussmengen und damit die Grundlagen der Wasserkraft. Das Forschungsprojekt KliWaSim untersucht, wie sich diese Veränderungen auf Kleinwasserkraftwerke auswirken und welche Folgen das für die Energieproduktion hat. Mithilfe von Machine Learning und Klimaszenarien werden zukünftige Wassermengen und Erträge für Flüsse wie Traisen und Kamp prognostiziert. Die Ergebnisse unterstützen Betreiberinnen und Betreiber dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und Anlagen an veränderte Bedingungen anzupassen

16:15 - 16:45 Uhr: Kultur als zentrales Element einer nachhaltigen Transformation

Sarah Kollnig PhD, Senior Researcher & Lecturer Institut für Nachhaltigkeit – Fachhochschule Wiener Neustadt
Kultur prägt unseren Alltag und beeinflusst, wie nachhaltig unsere Gesellschaft ist. Der Vortrag zeigt, wie soziale Routinen entstehen und warum ihre Veränderung für eine nachhaltige Transformation entscheidend ist. Beispiele aus dem Ernährungssektor in Bolivien und Schweden verdeutlichen, wie neue Praktiken entstehen können, etwa durch direkten Austausch zwischen Produzentinnen und Produzenten sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Abschließend wird diskutiert, wie kulturelle Nischen entstehen können, in denen nachhaltige Alternativen wachsen.

16:45 - 17:15 Uhr: ESG SmartHub: Praxisnahe Unterstützung für datenbasierte Nachhaltigkeitsberichterstattung - Massive Open Online Course (MOOC) 

Antonia Trentini, BSc MA., Researcherin – Hochschule Campus Wien
Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. Der Vortrag stellt das Projekt „ESG SmartHub“ vor, das als zentrale Plattform praxisnahe Unterstützung zu ESG-Themen bietet. Ein besonderer Fokus liegt auf dem im Projekt entwickelten Massive Open Online Course (MOOC), der seit Dezember 2025 verfügbar ist. Der kostenlose, modular aufgebaute Online-Kurs bündelt Wissen zu ESG, vermittelt Grundlagen sowie vertiefende Inhalte und bietet dadurch praxisnahe Unterstützung für eine datenbasierte Nachhaltigkeitsberichterstattung. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung nachhaltiger Unternehmenspraxis, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.


Klassenzimmer im Grünen

Nachhaltigkeit in der Lehre

Nachhaltigkeit in der Lehre

Eine Einstiegshilfe in die Lehre für nachhaltige Entwicklung

Klassenzimmer im Grünen

Bildung für nachhaltige Entwicklung wird ein zunehmend wichtiger strategischer Aspekt an allen Hochschulen. Es gibt eine Vielzahl an Ressourcen und Herangehensweisen, um das Themenfeld Nachhaltigkeit in allen Fachbereichen in die Lehre zu integrieren. Dabei ist es aber nicht immer leicht, inhaltliche und didaktische Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne einer studierendenorientierten Vorgangsweise. In diesem Workshop entstehen im gemeinsamen Austausch vielfältige Ausgangspunkte dazu.

Die Mitgliedshochschulen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen bündeln ihre hochschulübergreifenden Kompetenzen in der Arbeitsgruppe Lehre, um diesen interaktiven Online-Workshop zu veranstalten.

Fakten


Datum
16. März 2026

Ort
Online
(Der Teilnahme-Link wird nach Ende der Anmeldefrist an Teilnehmer:innen versandt.)

Kosten
  • Keine (kostenlos)

Anmeldeschluss
9. März 2026

ANMELDEN

Verantwortlich für Workshop Inhalt, Moderation und Lernmaterialien
Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich)
Cornelius Benekam (FH CAMPUS 02)

Zielgruppe
Lehrende der Mitglieds-Hochschulen, die noch wenig Erfahrung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben und sich eine Roadmap durch den Dschungel der vielen Ressourcen und Ansätze zur Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Lehre wünschen.

Anzahl der Teilnehmer:innen
min: 5
max: 25

Lerninhalt
Lernpaket mit 7 Schritten (Zusammenstellung von Ressourcen) zur Integration von Nachhaltiger Entwicklung in die Lehre

Lernziele
Am Ende des Workshops sollen Teilnehmer:innen:

  • Sieben Schritte und dazugehörige Ressourcen kennen, die den Einstieg zum Themenfeld Nachhaltigkeit in der Lehre erleichtern
  • Mindestens 3 Lehr- bzw. Lernmethoden definiert haben, die sie sofort im eigenen Unterricht umsetzen können
  • Kolleg:innen gefunden haben, mit denen sie an diesen Themen weiter arbeiten können

PROGRAMM


Montag, 16. März 2026

09:00 bis 12:30 Uhr

Die zentrale Fragestellung für diesen Workshop lautet: „Wie können in allen Studiengängen und Lehrveranstaltungsformaten Bezüge zum Themenfeld Nachhaltigkeit und den Sustainable Development Goals (SDGs) hergestellt werden?“ Den Ausgangspunkt bildet ein Lernpaket, das einen einfachen Einstieg in das Themenfeld “Nachhaltigkeit in der Lehre” unterstützt. Es besteht aus einer Übersichtsgrafik mit sieben Schritten, die zu weiteren Vertiefungen und einer Reihe von Methoden und Modellen führt, welche es ermöglichen, Nachhaltigkeitsthemen ohne großen Aufwand in die Lehre zu integrieren.

Anhand von diesen sieben Schritten wird nachvollziehbar, wie der Weg von der persönlichen Reflexion über didaktische Planung bis hin zur Öffnung von Ergebnissen nach außen beim Thema Nachhaltigkeit in allen Lehrveranstaltungen gelingen kann. Im Workshop wird mit Methoden gearbeitet, die auch inspirierend für die eigene Lehrveranstaltung sind und zur Ideenentwicklung und konkreten Umsetzung beitragen können.



Sustainability Day 2025

Sustainability Day 2025 - Programm/Original

Sustainability Day 2025

Sustainability Day 2025

Am 22. April 2025 hat das Bündnis Nachhaltige Hochschulen anlässlich des Sustainability Day 2025 wieder zu einem umfassenden Vortragsprogramm eingeladen: Anlässlich dieses besonderen Tages präsentierten Mitgliedshochschulen des Bündnisses ein abwechslungsreiches und öffentlich zugängliches Online-Programm. Host der diesjährigen Veranstaltung war die FH Campus Wien. Das Motto des Events orientierte sich erneut am internationalen Earth Day: Unter dem Titel Our Power, Our Planet presäntierten Expert:innen spannende Beiträge zu den Themen Energie, Empowerment, Innovationskraft und Stärke durch Zusammenarbeit.

Fakten


Termin
22. April 2025, 09:00 bis 19:00 Uhr

Ort
Online (MS Teams); Der Einstieg in das Vortragsprogramm ist jederzeit möglich.

LINK ZUR VERANSTALTUNG
Fachhochschule Campus Wien
Beiträge von
  • FH CAMPUS 02
  • FH Kufstein Tirol
  • FH Campus Wien
  • FH des BFI Wien
  • FH JOANNEUM
  • FH Technikum Wien
  • MCI Internationale Hochschule
  • FH Wiener Neustadt
  • FH Vorarlberg
Kosten
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
Nachhaltigkeit SDG 4 Qualität bei der Ausbildung
Nachhaltigkeit SDG 17 Partnerschaften für die Ziele

Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu

  • SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
  • SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen

Informationen zur Aufzeichnung und Live-Transkription der Veranstaltung
Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Online-Event zu Zwecken der Dokumentation sowie zur Berichterstattung aufgezeichnet wird und dass die Aufzeichnung auch zur Presse-Berichterstattung und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten veröffentlicht wird. Kamera und Ton von Teilnehmer*innen sind im Rahmen der Veranstaltung deaktiviert. Schriftliche Fragen können (freiwillig) über die F&A-Funktion gestellt werden. Um einen barrierefreien Zugang zur Veranstaltung zu ermöglichen, ist in der Besprechung die Live-Transkription aktiviert (Verschriftlichung des gesprochenen Wortes in einen Text im Chat). Weiterführende Informationen zum Datenschutz können hier entnommen werden.

PROGRAMM


DIENSTAG, 22. April 2025

09:00 - 09:15 Uhr: Eröffnung

Moderation: Mag. Isabella Pammer, Nachhaltigkeitsmanagement FH Campus Wien
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSA – Obfrau des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
FH-Prof. DI Dr.techn. Doris Link, COO – Chief Operation Officer, FH Campus Wien

09:15 - 09:45 Uhr: Solare Energie - was sind die besten Nutzungs- und Verwertungsformen?

DI Gernot Hofer, Department Automatisierungstechnik, Leiter Energy Analytics & Solution Labor – FH CAMPUS 02
Energieeigenverbrauch und -speicherung sind zentrale Elemente moderner Energiemanagementsysteme, besonders bei der Integration erneuerbarer Energien. Eigenverbrauch bedeutet die direkte Nutzung vor Ort erzeugter Energie, wie Solar- oder Windkraft, was die Abhängigkeit von externen Quellen verringert und die Effizienz steigert. Energiespeichersysteme, wie Batterien, speichern überschüssige Energie für später, halten das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und verbessern die Netzstabilität. Diese Maßnahmen minimieren Energieverluste, senken Kosten und fördern die Nachhaltigkeit durch weniger fossile Brennstoffe. Fortschritte in Speichertechnologien und Smart-Grid-Integration verstärken diese Vorteile und schaffen widerstandsfähigere, autonomere Energieinfrastrukturen.

09:45 - 10:15 Uhr: Nachhaltig zur Arbeit kommen: Empowerment von Mitarbeitenden für umweltfreundliche Mobilität in der Region Inntal

Prof. Dr. Bert Neumeister, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement – FH Kufstein Tirol
Ein Erfahrungsbericht zu einem von der EU kofinanzierten Praxisprojekt zur Mobilität in der Grenzregion Tirol/Bayern. Ziel des Projekts ist es, die Mobilitätsautonomie für die Pendler der Grenzstädte Kufstein und Kiefersfelden zu fördern (z.B. über digitale Plattformen für Car-Pooling), um langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Präsentationsfolien

10:15 - 10:45 Uhr: Lehm – ein Baustoff mit Zukunft

Ao. Univ. Prof. DI Dr. phil. Andrea Rieger-Jandl, Leiterin Masterstudiengang Architektur – Green Building – FH Campus Wien
Lehm ist ein vollkommen kreislauffähiger Baustoff mit vielen Vorteilen. Lehm ist nicht nur CO₂-arm und vollständig recycelbar, er sorgt auch für ein ausgeglichenes und gesundes Raumklima. Lehm muss nicht erst gewonnen werden, sondern ist als Aushubmaterial, das derzeit weitgehend ungenutzt entsorgt wird, in großen Mengen verfügbar. Durch neue Normen, Forschung und technische Entwicklungen kann Lehm in vielen Bereichen energieintensive Baustoffe ersetzen, wodurch er in Zukunft eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Bauwirtschaft einnehmen wird.

Präsentationsfolien

11:00 - 11:30 Uhr: The Power of Circular Economy: Ressourcen, Klimaziele & Energie

Mag.a Karin Huber-Heim, Stadt Wien Stiftungsprofessur Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle und Wissenschaftliche Leitung EEC MSc(ce) Sustainable Business Management – FH des BFI Wien
Unser Ressourcenverbrauch explodiert – doch die Kreislaufwirtschaft bietet Lösungen und kann dazu beitragen, Emissionen zu senken, Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien nachhaltiger zu machen. In dem Vortrag wird gezeigt, warum eine Energiewende ohne Kreislaufwirtschaft unvollständig bleibt – und wie Unternehmen sowie Gesellschaft aktiv zur Transformation beitragen können.

Präsentationsfolien

11:30 - 12:00 Uhr: KI Power für unseren nachhaltigen Planeten – oder unser Planet für nachhaltige Power-KI?

Assoz. Prof. (FH) MMag. Dr. Harald Friedl, Institut für Gesundheit und Tourismus Management sowie Studiengang Data Science and Artificial Intelligence – FH JOANNEUM
KI wird als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts betrachtet, deren Entwicklung Effizienzgewinn und Wirtschaftswachstum verspricht, und die als unverzichtbares Instrument des Monitorings von Entwicklungen dient. Die KI-Kosten sind der explodierende Energieverbrauch, die zunehmende Kontrollierbarkeit von Gesellschaften durch oligopolistische Tech-Giganten oder KI-intensive Staaten und die explodierenden Chancen des kriminellen Missbrauchs mittels diverser Formen von Deep-Fakes. Der breite Aufbau von Media Literacy erscheint darum als Voraussetzung, um KI eher als ein hilfreiches Instrument der Nachhaltigkeit wirken zu lassen denn als zerstörerische, unkontrollierbare Kraft.

12:30 - 13:00 Uhr: E-Mobilität zur Rettung der Welt? Cradle-To-Grave bzw. ein ganzheitlicher Ansatz zur Mobilitätswende

Caroline Trampisch, BSc, Masterstudentin im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
Severin Reich, BSc, Masterstudent im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
As global warming proceeds, electric vehicles become omnipresent in our lives, dominate the car advertisements and are seemingly the solution to the CO emission problem in the mobility sector. But is this really true? The aim of this research project is to compare three different technologies used in means of transportation, e-mobility, HVO and public transportation and examine the question: How “green” are electric vehicles and lithium-ion batteries and are they the only possible solution for the future of mobility?

13:00 - 13:30 Uhr: Nutzung der Blockchain-Technologie zur Bekämpfung des Klimawandels – CO2-basierte Kryptowährung für eine nachhaltige Zukunft

Prof. Dr. Yevgen Bogodistov, Department Business Administration Online – MCI Internationale Hochschule GmbH
Lyubov Stafyeyeva, PhD – Studentin der Universität Innsbruck
Petar Despotovic, DBA – Student im Programm des MCI und der Internationalen Universität Monako
Dieses Projekt untersucht, wie Blockchain-Technologie und soziale Identität zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Die Vortragenden glauben, dass Blockchain und Geldpolitik den nicht-kooperativen Ansatz in einen kooperativen verwandeln können. Thaler und Sunstein schlagen in Nudge ein Clubmodell vor, in dem gemeinsame Werte wie Null-Emissionen und Privilegien wie Marktzugang vereinbart werden. Politische Gründe verhindern oft solche Vereinbarungen. Prof. Dr. Yevgen Bogodistov und sein Team setzen auf einen Bottom-up-Ansatz und entwickeln den MCI-Coin, eine blockchain-basierte Kryptowährung, die an die CO₂-Emissionsziele der UN gekoppelt ist. Dieser Coin soll Anreize zur CO₂-Reduktion schaffen und Investitionen in grüne Technologien fördern. Die Sozialidentitätstheorie hilft, kooperatives Verhalten vorherzusagen.

Präsentationsfolien

13:30 - 14:00 Uhr: ESG Smart-Hub: Herausforderungen aktueller Regulatorien im Nachhaltigkeitsmanagement aus der Sicht von Unternehmen und Prüfer*innen  

Dipl.-Ing. Werner Frühwirth, MSc, Department Applied Life Sciences – FH Campus Wien
DI Ursula Müllner, BEd MLS, Department Soziales – FH Campus Wien
Carina Schinnerer, studentische Mitarbeiterin – FH Campus Wien
Die neuen ESG-Nachhaltigkeitsrichtlinien sind für viele Unternehmen eine Herausforderung. Der ESG Smart-Hub ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der FH Campus Wien mit dem Ziel, eine Lehr-, Lern- und Vernetzungsplattform zu ESG-Themen (Environment – Social – Governance), LCA und CSRD zu etablieren. Dabei soll Wiener Unternehmen, vor allem KMUs, eine wissenschaftliche Anlaufstelle mit Erfahrung und Expertise in diesen Bereichen geboten und eine Schnittstelle zwischen prüfenden und berichtserstellenden Unternehmen geschaffen werden. Erste Ergebnisse aus der Bestandsanalyse zu den Herausforderungen aktueller Regulatorien werden im Rahmen des Vortrages präsentiert.

14:15 - 14:45 Uhr: Fleischlos glücklich? Chancen und Barrieren für nachhaltigen Konsum – ein Forschungsüberblick

Dr. Elisabeth Wolfsteiner, Institut für Marketing –  FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Dieser Vortrag bietet eine Übersicht über mehrere von den Vortragenden durchgeführten Publikationen und Studien, welche das Thema Akzeptanz bzw. Ablehnung von Fleischalternativen in den Fokus setzten und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. So identifiziert ein Forschungsprojekt anhand von freien Assoziationen zu Fleischalternativen drei Konsument:innensegmente und zeigt damit detaillierte Einblicke in Barrieren und Potenziale von Fleischalternativen auf. Ein weiteres Projekt untersucht den Einfluss von Geschmackserwartungen und wahrgenommenen Schuldgefühlen auf die Kaufentscheidung. Ergänzend dazu analysiert eine aktuelle Studie den Einfluss von Produktnamen, Labels und Produktbildern auf die Entscheidung für oder gegen Fleischalternativen. Durch die Kombination unterschiedlicher Perspektiven und Forschungsergebnisse entsteht ein holistischer Überblick, der sowohl individuelle als auch strukturelle Lösungsansätze aufzeigt. So bietet der Vortrag Einblicke, um die Akzeptanz von Fleischalternativen zu fördern und nachhaltige Konsummuster langfristig zu etablieren

14:45 - 15:15 Uhr: Kooperation statt Supermarkt: FoodCoops und die Zukunft der Lebensmittelversorgung

Dr. Sarah Marth, Institut für Marketing –  FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Im Vortrag „Kooperation statt Supermarkt“ werden Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts der FH Wiener Neustadt präsentiert. Anhand aktueller Forschungsergebnisse wird verdeutlicht, warum Konsument:innen Mitglieder von FoodCoops werden, welche Barrieren sie dabei erleben und wie FoodCoops basierend auf den Wünschen und Bedürfnissen potentieller Nutzer:innen weiterentwickelt werden können, um so die „Power of Cooperation“ zu nutzen und nachhaltige und innovative Ernährungssysteme zu fördern. Der Vortrag zeigt, wie durch die Kraft der Zusammenarbeit nicht nur nachhaltige Ernährungssysteme gefördert, sondern auch lokale Gemeinschaften gestärkt und globale Herausforderungen aktiv bewältigt werden können.

Präsentationsfolien

15:15 - 15:45 Uhr: Nachhaltigkeit mit System(dynamik) vermitteln – Grundlagen der Nachhaltigkeit in der Sekundarstufe 2

DI Dr. Emmerich Haimer, Studiengangsleiter Nachhaltige Produktion & Kreislaufwirtschaft – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Sarah Kollnig, BSc MSc PhD, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nachhaltigkeit – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Nachhaltigkeit ist aufgrund der Breite und der Vielfalt der Thematik für viele schwer fassbar. Diese Tatsache, gemeinsam mit der oft unüberlegten Nutzung des Begriffes, führen bei Jugendlichen häufig zu Frustration und letztendlich genereller Meidung des Themas Nachhaltigkeit. Systemdynamische Konzepte bieten eine hervorragende Möglichkeit, Nachhaltigkeit praktisch zu verstehen und nachhaltiges oder nicht nachhaltiges Handeln unmittelbar zu spüren. Nachhaltigkeit kann damit wieder interessant und vor allem greifbar werden.

Präsentationsfolien

16:15 - 16:45 Uhr: Klimakrise erzählen – Die Macht der Bilder und Geschichten

Dr.in Petra Bernhardt, Department Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik – FH Campus Wien
Geschichten und Bilder prägen unsere Wahrnehmung der Klimakrise – und entscheiden darüber, ob wir handeln oder zögern. Doch welche Narrative wecken Empathie und Veränderungswillen? In diesem Vortrag erkunden wir die Verbindung zwischen visueller Kommunikation und Storytelling: von schockierenden Katastrophenbildern bis zu hoffnungsvollen Zukunftsvisionen. Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie starke Bilder und Erzählungen Menschen emotional erreichen, Denkmuster prägen und gesellschaftlichen Wandel anstoßen können. Denn unsere Zukunft hängt nicht nur von den Fakten ab – sondern davon, wie wir sie erzählen.

Prof. (FH) Dr. Mag. Johannes Jäger – FH des BFI Wien
Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Implikationen durch das EU-Lieferkettengesetz zu erwarten sind und wie das zu beurteilen ist. Ist das Gesetz tatsächlich ein Game-Changer, der Menschen im globalen Süden empowert und die Entwicklung in Richtung einer globalen Just Transition vorantreibt, oder ist es weitestgehend nur ein zahnloser Papiertiger? Was müsste geschehen, um die Effektivität des Gesetzes zu erhöhen und was können internationale zivilgesellschaftliche Netzwerke dazu beitragen? Der Vortrag versucht, diese Fragen systematisch zu bearbeiten und zu beantworten.

Präsentationsfolien

17:30 - 18:30 Uhr: Technologien und Strategien für die fossilfreie Energieversorgung am Beispiel Vorarlbergs

Christof Drexel, ausgebildeter Maschinenbauer, Forschung und strategische Beratung im Bereich Energie- und Klimapolitik, sowie Dekarbonisierung der Industrie – FH Vorarlberg
In diesem Vortrag wird die dynamische Modellierung einer fossilfreien Energieversorgung anhand des Beispiels des Landes Vorarlbergs vorgestellt. Dabei werden neben den erforderlichen Effizienzstrategien auch die wichtigsten Technologien zur Dekarbonisierung erläutert. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Umstellung auf eine fossilfreie Energieversorgung verbunden sind.

18:30 Uhr: Übergabe des Streams an FH Vorarlberg


3. Jahreskongress am Campus Wieselburg

Jahreskongress 2025

Jahreskongress 2025

3. Jahreskongress am Campus Wieselburg

Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung: Wege für unsere Hochschulen

Am 13. und 14. Mai 2025 fand am Campus Wieselburg der Fachhochschule Wiener Neustadt der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Der Kongress beleuchtete, wie die Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung zukunftsweisende Lösungen hervorbringen kann – sowohl in der Hochschullandschaft als auch in anderen Bereichen. Im Mittelpunkt standen Beiträge, die ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung mit digitalem Fortschritt vereinen. Der Kongress bot nicht nur fachlichen Input, sondern auch Raum für Austausch und Vernetzung – ein starkes Signal dafür, wie engagiert sich Hochschulen für Angewandte Wissenschaften für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.

Das Tagungsvideo ist hier verfügbar. Eindrücke zur Tagung gibt es in der Bildgalerie am Ende dieser Seite. Und hier geht es zur Presseaussendung der Gastgeberhochschule FH Wiener Neustadt.

Fakten


Datum
13. & 14. Mai 2025

Ort
FH Campus Wieselburg

Anreise
Im Sinne der Nachhaltigkeit freuen wir uns über Ihre Unterstützung und bitten um eine umweltfreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bahnhof Wieselburg ist ca. 15 Gehminuten vom Campus Wieselburg entfernt.

Kontakt
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte gerne an info@nachhaltige-hochschulen.at.

PROGRAMM


DIENSTAG, 13. Mai 2025

ab 09:00 Uhr

Registrierung der Teilnehmer:innen

09:30 Uhr

  • ERÖFFNUNG

Elisabeth Steiner, FH Campus Wien, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen
Axel Schneeberger, FH Wiener Neustadt, Geschäftsführer

10:00 Uhr

  • KEYNOTE  (Öffentlicher Vortrag)

Alice Schmidt: Fast Forward in eine nachhaltige Zukunft? Die Chancen und Risiken der digitalen Revolution

Digitale Technologien sind längst mehr als nur Werkzeuge – sie verändern die Spielregeln unserer globalen Gesellschaft und dringen in jeden Lebensbereich vor. Sie bieten die Chance, den Klimawandel zu verlangsamen, Ressourcen smarter zu nutzen und mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken und stellen unsere Zivilisation vor enorme Herausforderungen – von steigendem Energieverbrauch und Verstärkung sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheit bis hin zu einer Erosion der Demokratie. Alice Schmidt zeigt in ihrer Keynote anhand praxisnaher Beispiele, wie Digitalisierung sowohl Hebel als auch Hindernis für eine nachhaltige Transformation sein kann. Sie wirft einen Blick auf die systemischen Wechselwirkungen und gibt Denkanstöße, wie ein bewusster Umgang mit digitalen Technologien aussehen kann, der die nachhaltige Transformation beschleunigt, anstatt sie auszubremsen.

11:00 Uhr

11:20 Uhr

Pause & Networking

12:00 - 13.00 Uhr:

Track Lehre 1

Track Forschung 1

13:00 Uhr

Mittagessen

14:00 - 16:00 Uhr

Track Lehre 2

Track Forschung 2

16:00 Uhr

Pause & Networking bei Eis und Campusführung

16:30 Uhr

Abendprogramm
  • Bustransfer nach Melk zum Kommunikationshaus gugler*
  • Beim Besuch von gugler* erleben wir ein Vorzeigeunternehmen für ganzheitliches, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Ein Firmenrundgang und ein Gedankenaustausch bei einer Jause geben uns spannende Einblicke in die Philosophie und Werte des Hauses.
  • 20:00 Uhr: Rückfahrt nach Wieselburg

MITTWOCH, 14. Mai 2024

09:15 Uhr

  • BEGRÜSSUNG

Elisabeth Steiner, FH Campus Wien, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen

09:30 Uhr

  • KEYNOTE  (Öffentlicher Vortrag)

Eugenia Stamboliev: Wenn KI für uns entscheidet: Von Vorurteilen in der KI zu Diskriminierung in der realen Welt

In diesem Vortrag tauchen wir ein in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) und beleuchten den tiefgreifenden Einfluss von KI auf unser Leben. Wir betrachten die Risiken, die entstehen, wenn generative KI-Systeme und vor allem auch KI-basierte Entscheidungssysteme mit Vorurteilen behaftet sind. Da KI-Systemen zunehmend kritische Entscheidungen anvertraut werden – von der Bewertung der Kreditwürdigkeit bis hin zur Personalauswahl – ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Systeme fair, transparent und verantwortungsvoll agieren. Doch Vorurteile und Diskriminierung haben sich als erhebliche Herausforderungen erwiesen, vor allem, weil KI-Systeme dazu neigen, die Vorurteile in ihren Trainingsdaten widerzuspiegeln und zu verstärken. Diese Verzerrungen können ungewollt zu unfairen Ergebnissen führen und bestehende Ungleichheiten verschärfen. Darüber hinaus wird Eugenia Stamboliev potenzielle Lösungen, regulatorische Maßnahmen und Praktiken vorstellen, die dazu beitragen können, diese Vorurteile zu mindern.

10:30 Uhr

Pause & Networking

11:00 - 13:00 Uhr

Track Forschung 3

Track Forschung 4

13:00 Uhr

Mittagessen

14:00 - 15:00 Uhr

  • Diskussionsrunde: Nachhaltigkeit und Digitalisierung - Chancen und Möglichkeiten für Hochschulen mit Julia Eisner (FH Wiener Neustadt), Regina Obexer (MCI | Die Unternehmerische Hochschule®) und Deepak Dhungana (IMC Krems University of Applied Sciences)

15:00 Uhr

  • VERABSCHIEDUNG und Übergabe Jahreskongress 2026

Elisabeth Steiner, FH Campus Wien, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen
Christoph Kuen, FH Wiener Neustadt, Geschäftsführer

15:30 - 16:00 Uhr:

  • GENERALVERSAMMLUNG Bündnis Nachhaltige Hochschulen

Sustainability Day 2025

Sustainability Day 2025

Sustainability Day 2025: Ein starkes Zeichen für nachhaltige Hochschulen

Sustainability Day 2025

Am 22. April 2025 lud das Bündnis Nachhaltige Hochschulen anlässlich des Sustainability Day 2025 erneut zu einem vielfältigen und öffentlich zugänglichen Online-Vortragsprogramm ein. Gastgeberin der diesjährigen Veranstaltung war die FH Campus Wien.

Unter dem internationalen Motto des Earth Day – „Our Power, Our Planet – präsentierten Expert:innen spannende Beiträge rund um die Themen Energie, Empowerment, Innovationskraft und Stärke durch Zusammenarbeit. Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses zeigten eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Orte des Wandels aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können.

Fakten


Termin
22. April 2025, 09:00 bis 19:00 Uhr

Ort
Online (MS Teams)

Fachhochschule Campus Wien
Beiträge von
  • FH CAMPUS 02
  • FH Kufstein Tirol
  • FH Campus Wien
  • FH des BFI Wien
  • FH JOANNEUM
  • FH Technikum Wien
  • MCI Internationale Hochschule
  • FH Wiener Neustadt
  • FH Vorarlberg
Nachhaltigkeit SDG 4 Qualität bei der Ausbildung
Nachhaltigkeit SDG 17 Partnerschaften für die Ziele

Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu

  • SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
  • SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen

Informationen zur Aufzeichnung und Live-Transkription der Veranstaltung
Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Online-Event zu Zwecken der Dokumentation sowie zur Berichterstattung aufgezeichnet wird und dass die Aufzeichnung auch zur Presse-Berichterstattung und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten veröffentlicht wird. Kamera und Ton von Teilnehmer*innen sind im Rahmen der Veranstaltung deaktiviert. Schriftliche Fragen können (freiwillig) über die F&A-Funktion gestellt werden. Um einen barrierefreien Zugang zur Veranstaltung zu ermöglichen, ist in der Besprechung die Live-Transkription aktiviert (Verschriftlichung des gesprochenen Wortes in einen Text im Chat). Weiterführende Informationen zum Datenschutz können hier entnommen werden.

PROGRAMM


DIENSTAG, 22. April 2025

09:00 - 09:15 Uhr: Eröffnung

Moderation: Mag. Isabella Pammer, Nachhaltigkeitsmanagement FH Campus Wien
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSA – Obfrau des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
FH-Prof. DI Dr.techn. Doris Link, COO – Chief Operation Officer, FH Campus Wien

09:15 - 09:45 Uhr: Solare Energie - was sind die besten Nutzungs- und Verwertungsformen?

DI Gernot Hofer, Department Automatisierungstechnik, Leiter Energy Analytics & Solution Labor – FH CAMPUS 02
Energieeigenverbrauch und -speicherung sind zentrale Elemente moderner Energiemanagementsysteme, besonders bei der Integration erneuerbarer Energien. Eigenverbrauch bedeutet die direkte Nutzung vor Ort erzeugter Energie, wie Solar- oder Windkraft, was die Abhängigkeit von externen Quellen verringert und die Effizienz steigert. Energiespeichersysteme, wie Batterien, speichern überschüssige Energie für später, halten das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und verbessern die Netzstabilität. Diese Maßnahmen minimieren Energieverluste, senken Kosten und fördern die Nachhaltigkeit durch weniger fossile Brennstoffe. Fortschritte in Speichertechnologien und Smart-Grid-Integration verstärken diese Vorteile und schaffen widerstandsfähigere, autonomere Energieinfrastrukturen.

09:45 - 10:15 Uhr: Nachhaltig zur Arbeit kommen: Empowerment von Mitarbeitenden für umweltfreundliche Mobilität in der Region Inntal

Prof. Dr. Bert Neumeister, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement – FH Kufstein Tirol
Ein Erfahrungsbericht zu einem von der EU kofinanzierten Praxisprojekt zur Mobilität in der Grenzregion Tirol/Bayern. Ziel des Projekts ist es, die Mobilitätsautonomie für die Pendler der Grenzstädte Kufstein und Kiefersfelden zu fördern (z.B. über digitale Plattformen für Car-Pooling), um langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Präsentationsfolien

10:15 - 10:45 Uhr: Lehm – ein Baustoff mit Zukunft

Ao. Univ. Prof. DI Dr. phil. Andrea Rieger-Jandl, Leiterin Masterstudiengang Architektur – Green Building – FH Campus Wien
Lehm ist ein vollkommen kreislauffähiger Baustoff mit vielen Vorteilen. Lehm ist nicht nur CO₂-arm und vollständig recycelbar, er sorgt auch für ein ausgeglichenes und gesundes Raumklima. Lehm muss nicht erst gewonnen werden, sondern ist als Aushubmaterial, das derzeit weitgehend ungenutzt entsorgt wird, in großen Mengen verfügbar. Durch neue Normen, Forschung und technische Entwicklungen kann Lehm in vielen Bereichen energieintensive Baustoffe ersetzen, wodurch er in Zukunft eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Bauwirtschaft einnehmen wird.

Präsentationsfolien

11:00 - 11:30 Uhr: The Power of Circular Economy: Ressourcen, Klimaziele & Energie

Mag.a Karin Huber-Heim, Stadt Wien Stiftungsprofessur Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle und Wissenschaftliche Leitung EEC MSc(ce) Sustainable Business Management – FH des BFI Wien
Unser Ressourcenverbrauch explodiert – doch die Kreislaufwirtschaft bietet Lösungen und kann dazu beitragen, Emissionen zu senken, Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien nachhaltiger zu machen. In dem Vortrag wird gezeigt, warum eine Energiewende ohne Kreislaufwirtschaft unvollständig bleibt – und wie Unternehmen sowie Gesellschaft aktiv zur Transformation beitragen können.

Präsentationsfolien

11:30 - 12:00 Uhr: KI Power für unseren nachhaltigen Planeten – oder unser Planet für nachhaltige Power-KI?

Assoz. Prof. (FH) MMag. Dr. Harald Friedl, Institut für Gesundheit und Tourismus Management sowie Studiengang Data Science and Artificial Intelligence – FH JOANNEUM
KI wird als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts betrachtet, deren Entwicklung Effizienzgewinn und Wirtschaftswachstum verspricht, und die als unverzichtbares Instrument des Monitorings von Entwicklungen dient. Die KI-Kosten sind der explodierende Energieverbrauch, die zunehmende Kontrollierbarkeit von Gesellschaften durch oligopolistische Tech-Giganten oder KI-intensive Staaten und die explodierenden Chancen des kriminellen Missbrauchs mittels diverser Formen von Deep-Fakes. Der breite Aufbau von Media Literacy erscheint darum als Voraussetzung, um KI eher als ein hilfreiches Instrument der Nachhaltigkeit wirken zu lassen denn als zerstörerische, unkontrollierbare Kraft.

12:30 - 13:00 Uhr: E-Mobilität zur Rettung der Welt? Cradle-To-Grave bzw. ein ganzheitlicher Ansatz zur Mobilitätswende

Caroline Trampisch, BSc, Masterstudentin im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
Severin Reich, BSc, Masterstudent im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
As global warming proceeds, electric vehicles become omnipresent in our lives, dominate the car advertisements and are seemingly the solution to the CO emission problem in the mobility sector. But is this really true? The aim of this research project is to compare three different technologies used in means of transportation, e-mobility, HVO and public transportation and examine the question: How “green” are electric vehicles and lithium-ion batteries and are they the only possible solution for the future of mobility?

13:00 - 13:30 Uhr: Nutzung der Blockchain-Technologie zur Bekämpfung des Klimawandels – CO2-basierte Kryptowährung für eine nachhaltige Zukunft

Prof. Dr. Yevgen Bogodistov, Department Business Administration Online – MCI Internationale Hochschule GmbH
Lyubov Stafyeyeva, PhD – Studentin der Universität Innsbruck
Petar Despotovic, DBA – Student im Programm des MCI und der Internationalen Universität Monako
Dieses Projekt untersucht, wie Blockchain-Technologie und soziale Identität zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Die Vortragenden glauben, dass Blockchain und Geldpolitik den nicht-kooperativen Ansatz in einen kooperativen verwandeln können. Thaler und Sunstein schlagen in Nudge ein Clubmodell vor, in dem gemeinsame Werte wie Null-Emissionen und Privilegien wie Marktzugang vereinbart werden. Politische Gründe verhindern oft solche Vereinbarungen. Prof. Dr. Yevgen Bogodistov und sein Team setzen auf einen Bottom-up-Ansatz und entwickeln den MCI-Coin, eine blockchain-basierte Kryptowährung, die an die CO₂-Emissionsziele der UN gekoppelt ist. Dieser Coin soll Anreize zur CO₂-Reduktion schaffen und Investitionen in grüne Technologien fördern. Die Sozialidentitätstheorie hilft, kooperatives Verhalten vorherzusagen.

Präsentationsfolien

13:30 - 14:00 Uhr: ESG Smart-Hub: Herausforderungen aktueller Regulatorien im Nachhaltigkeitsmanagement aus der Sicht von Unternehmen und Prüfer*innen  

Dipl.-Ing. Werner Frühwirth, MSc, Department Applied Life Sciences – FH Campus Wien
DI Ursula Müllner, BEd MLS, Department Soziales – FH Campus Wien
Carina Schinnerer, studentische Mitarbeiterin – FH Campus Wien
Die neuen ESG-Nachhaltigkeitsrichtlinien sind für viele Unternehmen eine Herausforderung. Der ESG Smart-Hub ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der FH Campus Wien mit dem Ziel, eine Lehr-, Lern- und Vernetzungsplattform zu ESG-Themen (Environment – Social – Governance), LCA und CSRD zu etablieren. Dabei soll Wiener Unternehmen, vor allem KMUs, eine wissenschaftliche Anlaufstelle mit Erfahrung und Expertise in diesen Bereichen geboten und eine Schnittstelle zwischen prüfenden und berichtserstellenden Unternehmen geschaffen werden. Erste Ergebnisse aus der Bestandsanalyse zu den Herausforderungen aktueller Regulatorien werden im Rahmen des Vortrages präsentiert.

14:15 - 14:45 Uhr: Fleischlos glücklich? Chancen und Barrieren für nachhaltigen Konsum – ein Forschungsüberblick

Dr. Elisabeth Wolfsteiner, Institut für Marketing –  FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Dieser Vortrag bietet eine Übersicht über mehrere von den Vortragenden durchgeführten Publikationen und Studien, welche das Thema Akzeptanz bzw. Ablehnung von Fleischalternativen in den Fokus setzten und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. So identifiziert ein Forschungsprojekt anhand von freien Assoziationen zu Fleischalternativen drei Konsument:innensegmente und zeigt damit detaillierte Einblicke in Barrieren und Potenziale von Fleischalternativen auf. Ein weiteres Projekt untersucht den Einfluss von Geschmackserwartungen und wahrgenommenen Schuldgefühlen auf die Kaufentscheidung. Ergänzend dazu analysiert eine aktuelle Studie den Einfluss von Produktnamen, Labels und Produktbildern auf die Entscheidung für oder gegen Fleischalternativen. Durch die Kombination unterschiedlicher Perspektiven und Forschungsergebnisse entsteht ein holistischer Überblick, der sowohl individuelle als auch strukturelle Lösungsansätze aufzeigt. So bietet der Vortrag Einblicke, um die Akzeptanz von Fleischalternativen zu fördern und nachhaltige Konsummuster langfristig zu etablieren

14:45 - 15:15 Uhr: Kooperation statt Supermarkt: FoodCoops und die Zukunft der Lebensmittelversorgung

Dr. Sarah Marth, Institut für Marketing –  FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Im Vortrag „Kooperation statt Supermarkt“ werden Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts der FH Wiener Neustadt präsentiert. Anhand aktueller Forschungsergebnisse wird verdeutlicht, warum Konsument:innen Mitglieder von FoodCoops werden, welche Barrieren sie dabei erleben und wie FoodCoops basierend auf den Wünschen und Bedürfnissen potentieller Nutzer:innen weiterentwickelt werden können, um so die „Power of Cooperation“ zu nutzen und nachhaltige und innovative Ernährungssysteme zu fördern. Der Vortrag zeigt, wie durch die Kraft der Zusammenarbeit nicht nur nachhaltige Ernährungssysteme gefördert, sondern auch lokale Gemeinschaften gestärkt und globale Herausforderungen aktiv bewältigt werden können.

Präsentationsfolien

15:15 - 15:45 Uhr: Nachhaltigkeit mit System(dynamik) vermitteln – Grundlagen der Nachhaltigkeit in der Sekundarstufe 2

DI Dr. Emmerich Haimer, Studiengangsleiter Nachhaltige Produktion & Kreislaufwirtschaft – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Sarah Kollnig, BSc MSc PhD, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nachhaltigkeit – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Nachhaltigkeit ist aufgrund der Breite und der Vielfalt der Thematik für viele schwer fassbar. Diese Tatsache, gemeinsam mit der oft unüberlegten Nutzung des Begriffes, führen bei Jugendlichen häufig zu Frustration und letztendlich genereller Meidung des Themas Nachhaltigkeit. Systemdynamische Konzepte bieten eine hervorragende Möglichkeit, Nachhaltigkeit praktisch zu verstehen und nachhaltiges oder nicht nachhaltiges Handeln unmittelbar zu spüren. Nachhaltigkeit kann damit wieder interessant und vor allem greifbar werden.

Präsentationsfolien

16:15 - 16:45 Uhr: Klimakrise erzählen – Die Macht der Bilder und Geschichten

Dr.in Petra Bernhardt, Department Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik – FH Campus Wien
Geschichten und Bilder prägen unsere Wahrnehmung der Klimakrise – und entscheiden darüber, ob wir handeln oder zögern. Doch welche Narrative wecken Empathie und Veränderungswillen? In diesem Vortrag erkunden wir die Verbindung zwischen visueller Kommunikation und Storytelling: von schockierenden Katastrophenbildern bis zu hoffnungsvollen Zukunftsvisionen. Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie starke Bilder und Erzählungen Menschen emotional erreichen, Denkmuster prägen und gesellschaftlichen Wandel anstoßen können. Denn unsere Zukunft hängt nicht nur von den Fakten ab – sondern davon, wie wir sie erzählen.

16:45 - 17:15 Uhr: Das EU-Lieferkettengesetz (EU CSDDD): Empowerment für eine globale Just Transition?

Prof. (FH) Dr. Mag. Johannes Jäger – FH des BFI Wien
Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Implikationen durch das EU-Lieferkettengesetz zu erwarten sind und wie das zu beurteilen ist. Ist das Gesetz tatsächlich ein Game-Changer, der Menschen im globalen Süden empowert und die Entwicklung in Richtung einer globalen Just Transition vorantreibt, oder ist es weitestgehend nur ein zahnloser Papiertiger? Was müsste geschehen, um die Effektivität des Gesetzes zu erhöhen und was können internationale zivilgesellschaftliche Netzwerke dazu beitragen? Der Vortrag versucht, diese Fragen systematisch zu bearbeiten und zu beantworten.

Präsentationsfolien

17:30 - 18:30 Uhr: Technologien und Strategien für die fossilfreie Energieversorgung am Beispiel Vorarlbergs

Christof Drexel, ausgebildeter Maschinenbauer, Forschung und strategische Beratung im Bereich Energie- und Klimapolitik, sowie Dekarbonisierung der Industrie – FH Vorarlberg
In diesem Vortrag wird die dynamische Modellierung einer fossilfreien Energieversorgung anhand des Beispiels des Landes Vorarlbergs vorgestellt. Dabei werden neben den erforderlichen Effizienzstrategien auch die wichtigsten Technologien zur Dekarbonisierung erläutert. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Umstellung auf eine fossilfreie Energieversorgung verbunden sind.

18:30 Uhr: Übergabe des Streams an FH Vorarlberg


3. Jahreskongress am Campus Wieselburg

Jahreskongress 2025: Call for Abstracts verlängert

Jahreskongress 2025: Call for Abstracts

Von 13. bis 14. Mai 2025 findet an der FH Wiener Neustadt – Campus Wieselburg der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Tagungsbeiträge können bis 25. März 2025 eingereicht werden.

Foto: FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg

Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung: Der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen beleuchtet, wie die Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung zukunftsweisende Lösungen hervorbringen kann – sowohl in der Hochschullandschaft als auch in anderen Bereichen. Im Mittelpunkt stehen Ansätze, die ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung mit digitalem Fortschritt vereinen. Wir laden Sie herzlich ein, den Kongress aktiv mitzugestalten! Reichen Sie ein Abstract für einen Tagungsbeitrag ein und teilen Sie Ihre Ideen, Projekte und Forschungsergebnisse mit der Fachgemeinschaft. Ihr Beitrag kann sich thematisch sowohl auf die Hochschullandschaft als auch auf andere Anwendungsbereiche beziehen.

Einreichungen sind noch bis 25. März 2025 an info@nachhaltige-hochschulen.at möglich.

Eine erste Übersicht zum Tagungsprogramm finden Sie hier.


Lederstiefel mit Schuhlöffel

Nachhaltigkeit in der Lehre

Nachhaltigkeit in der Lehre

Ein Schuhlöffel in die Lehre für nachhaltige Entwicklung

Lederschuhe

Bildung für nachhaltige Entwicklung wird ein zunehmend wichtiger strategischer Aspekt an allen Hochschulen. Es gibt eine Vielzahl an Ressourcen und Herangehensweisen, um das Themenfeld Nachhaltigkeit in allen Fachbereichen in die Lehre zu integrieren. Dabei ist es aber nicht immer leicht, inhaltliche und didaktische Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne einer studierendenorientierten Vorgangsweise. In diesem Workshop entstehen im gemeinsamen Austausch vielfältige Ausgangspunkte dazu.

Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen bündeln ihre hochschulübergreifenden Kompetenzen in der Arbeitsgruppe Lehre, um diesen interaktiven Online-Workshop zu veranstalten.

Fakten


Datum
17. März 2025

Ort
MS Teams
(Der Teilnahme-Link wird nach Ende der Anmeldefrist an Teilnehmer:innen versandt.)

Kosten
  • Keine (kostenlos)

Anmeldeschluss
10. März 2025

ANMELDEN

Verantwortlich für Workshop Inhalt, Moderation und Lernmaterialien
Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich)
Daniela Nömeyer (FH Oberösterreich)
Cornelius Hübner (FH CAMPUS 02)

Zielgruppe
Lehrende der Mitglieds-Hochschulen, die noch wenig Erfahrung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben und sich eine Roadmap durch den Dschungel der vielen Ressourcen und Ansätze zur Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Lehre wünschen.

Anzahl der Teilnehmer:innen
min: 5
max: 25

Lerninhalt
Lernpaket mit 7 Schritten (Zusammenstellung von Ressourcen) zur Integration von Nachhaltiger Entwicklung in die Lehre

Lernziele
Am Ende des Workshops sollen Teilnehmer:innen:

  • Sieben Schritte und dazugehörige Ressourcen kennen, die den Einstieg zum Themenfeld Nachhaltigkeit in der Lehre erleichtern
  • Mindestens 3 Lehr- bzw. Lernmethoden definiert haben, die sie sofort im eigenen Unterricht umsetzen können
  • Kolleg:innen gefunden haben, mit denen sie an diesen Themen weiter arbeiten können

PROGRAMM


Montag, 17. März 2025

09:00 bis 12:30 Uhr

Die zentrale Fragestellung für diesen Workshop lautet: „Wie können in allen Studiengängen und Lehrveranstaltungsformaten Bezüge zum Themenfeld Nachhaltigkeit und den Sustainable Development Goals (SDGs) hergestellt werden?“ Den Ausgangspunkt bildet ein Lernpaket, das einen einfachen Einstieg in das Themenfeld “Nachhaltigkeit in der Lehre” unterstützt. Es besteht aus einer Übersichtsgrafik mit sieben Schritten, die zu weiteren Vertiefungen und einer Reihe von Methoden und Modellen führt, welche es ermöglichen, Nachhaltigkeitsthemen ohne großen Aufwand in die Lehre zu integrieren.

Anhand von diesen sieben Schritten wird nachvollziehbar, wie der Weg von der persönlichen Reflexion über didaktische Planung bis hin zur Öffnung von Ergebnissen nach außen beim Thema Nachhaltigkeit in allen Lehrveranstaltungen gelingen kann. Im Workshop wird mit Methoden gearbeitet, die auch inspirierend für die eigene Lehrveranstaltung sind und zur Ideenentwicklung und konkreten Umsetzung beitragen können.



Lederstiefel mit Schuhlöffel

Nachhaltigkeit in der Lehre

Nachhaltigkeit in der Lehre

Ein Schuhlöffel in die Lehre für nachhaltige Entwicklung

Lederschuhe

Bildung für nachhaltige Entwicklung wird ein zunehmend wichtiger strategischer Aspekt an allen Hochschulen. Es gibt eine Vielzahl an Ressourcen und Herangehensweisen, um das Themenfeld Nachhaltigkeit in allen Fachbereichen in die Lehre zu integrieren. Dabei ist es aber nicht immer leicht, inhaltliche und didaktische Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne einer studierendenorientierten Vorgangsweise. In diesem Workshop entstehen im gemeinsamen Austausch vielfältige Ausgangspunkte dazu.

Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen bündeln ihre hochschulübergreifenden Kompetenzen in der Arbeitsgruppe Lehre, um diesen interaktiven Online-Workshop zu veranstalten.

Fakten


Datum
14. Oktober 2024

Ort
MS Teams
(Der Teilnahme-Link wird nach Ende der Anmeldefrist an Teilnehmer:innen versandt.)

Kosten
  • Keine (kostenlos)

Anmeldeschluss
7. Oktober 2024

ANMELDEN

Verantwortlich für Workshop Inhalt, Moderation und Lernmaterialien
Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich)
Daniela Nömeyer (FH Oberösterreich)
Cornelius Hübner (FH CAMPUS 02)

Zielgruppe
Lehrende der Mitglieds-Hochschulen, die noch wenig Erfahrung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben und sich eine Roadmap durch den Dschungel der vielen Ressourcen und Ansätze zur Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Lehre wünschen.

Anzahl der Teilnehmer:innen
min: 5
max: 25

Lerninhalt
Lernpaket mit 7 Schritten (Zusammenstellung von Ressourcen) zur Integration von Nachhaltiger Entwicklung in die Lehre

Lernziele
Am Ende des Workshops sollen Teilnehmer:innen:

  • Sieben Schritte und dazugehörige Ressourcen kennen, die den Einstieg zum Themenfeld Nachhaltigkeit in der Lehre erleichtern
  • Mindestens 3 Lehr- bzw. Lernmethoden definiert haben, die sie sofort im eigenen Unterricht umsetzen können
  • Kolleg:innen gefunden haben, mit denen sie an diesen Themen weiter arbeiten können

PROGRAMM


Montag, 14. Oktober 2024

09:30 bis 12:30 Uhr

Die zentrale Fragestellung für diesen Workshop lautet: „Wie können in allen Studiengängen und Lehrveranstaltungsformaten Bezüge zum Themenfeld Nachhaltigkeit und den Sustainable Development Goals (SDGs) hergestellt werden?“ Den Ausgangspunkt bildet ein Lernpaket, das einen einfachen Einstieg in das Themenfeld “Nachhaltigkeit in der Lehre” unterstützt. Es besteht aus einer Übersichtsgrafik mit sieben Schritten, die zu weiteren Vertiefungen und einer Reihe von Methoden und Modellen führt, welche es ermöglichen, Nachhaltigkeitsthemen ohne großen Aufwand in die Lehre zu integrieren.

Anhand von diesen sieben Schritten wird nachvollziehbar, wie der Weg von der persönlichen Reflexion über didaktische Planung bis hin zur Öffnung von Ergebnissen nach außen beim Thema Nachhaltigkeit in allen Lehrveranstaltungen gelingen kann. Im Workshop wird mit Methoden gearbeitet, die auch inspirierend für die eigene Lehrveranstaltung sind und zur Ideenentwicklung und konkreten Umsetzung beitragen können.



Sustanability Day Online Event Campus 02

Sustainability Day 2024

Rückblick Sustainability Day 2024

Sustanability Day Online Event Campus 02

Anlässlich des Sustainability Day 2024 präsentierten Mitgliedshochschulen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen am 22. April 2024 ein umfassendes und öffentlich zugängliches Online-Programm mit dem Fokus „Planet vs. Plastics“. Themenschwerpunkte umfassten Biodiversität, Naturschutz, nachhaltiger Konsum, Gesundheit, Verpackungsmitteltechnologien und Kreislaufwirtschaft.

Des Sustainability Day 2024 wurde durch die FH CAMPUS 02 organisiert.

Fakten


Termin
22. April 2024, 09:00 bis 19:00 Uhr

Ort
Online (MS Teams)

Fachhochschule Campus 02
Beiträge von
  • FH Campus Wien
  • FH Technikum Wien
  • FH Wiener Neustadt
  • FH Burgenland
  • FH CAMPUS 02
  • FH des BFI Wien
  • FH Vorarlberg
  • Universität Salzburg
  • FH Kufstein Tirol
Nachhaltigkeit SDG 4 Qualität bei der Ausbildung
Nachhaltigkeit SDG 17 Partnerschaften für die Ziele

Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu

  • SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
  • SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen

PROGRAMM


MONTAG, 22. April 2024

09:00 - 09:15 Uhr: Eröffnung

Moderation: Cornelius Hübner, BA, MA, Nachhaltigkeitskoordinator FH CAMPUS 02
FH-Prof. Mag. Dr. Elisabeth Steiner, DSA, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen
Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin FH CAMPUS 02

09:15 - 09:55 Uhr: Plastic packaging and waste in a changing world

Katrin Detter, BA, MA, Researcher im Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement in der Arbeitsgruppe für Circularity & Resources, FH Campus Wien
In unserer modernen Gesellschaft sind Kunststoffe nicht mehr wegzudenken. Durch gestiegenes Umweltbewusstsein kommen Kunststoffverpackungen immer mehr in die Kritik. Neues Denken und Gesetze entwickeln sich weg von linearen Wertschöpfungsketten und hin zu einer kreislauffähigen Wirtschaft. Was hat sich seither verändert und was ist zu tun, um verantwortungsvoll mit Kunststoffen umzugehen?

Folien

10:00 - 10:30 Uhr: Gib Gummi! Auswirkung von Reifenabrieb auf die Umwelt

FH-Prof. Dr. Elisabeth Simböck, Leiterin des Stadt Wien Kompetenzteam für Lehre Mikroplastik und Nanopartikel als Umweltrisiken, FH Technikum Wien
Reifenabrieb ist eine Hauptquelle für den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt. Diese Studie adressiert, ob im Vergleich zu herkömmlichen Reifen aus Industriekautschuk eine vermeintlich „grüne und nachhaltige“ Alternative von Reifen aus Löwenzahn umweltverträglicher ist.

Folien

11:00 - 11:30 Uhr: Einsatz von Kunststoffen in Konsumgüter und der Umgang mit post-consumer waste

Juliana Kugi, BSc, MSc, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang EcoDesign, FH Wiener Neustadt
Der Vortrag behandelt den Einsatz von Kunststoffen in Konsumgütern und ihre gesellschaftliche Bedeutung sowie die spezifischen Kunststoffarten, die in diesen Produkten verwendet werden. Des Weiteren wird der Kunststoffabfall von Konsumgüterkonzernen und Post-Consumer-Abfall betrachtet, wobei deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt eingehend thematisiert werden.

11:30 - 12:00 Uhr: Die Rolle der nachhaltigen Verpackung und der Einfluss auf das Kaufverhalten am Beispiel von frischen Konditorwaren

Bea Ulreich, MA, Übernehmerin eines Familienbetriebes in 4. Generation in der Konditorbranche, FH Burgenland
In dem Vortrag wir eine Masterarbeit besprochen, die das Ziel der Analyse hatte, ob eine nachhaltige Verpackung einen Einfluss auf das Kaufverhalten der Konsumenten und Konsumentinnen hat. In der Studie wurde nach der Auswertung der Ergebnisse der Praxisbezug zum unternehmerischen Alltag hergestellt, um Unternehmen bei der Umstellung auf nachhaltige Verpackungen zu unterstützen und eine Orientierungshilfe zu geben.

12:00 - 12:30 Uhr: „European Green Deal“ Eine Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Regulatorien für die Nachhaltigkeitserklärung

Maria Lipp, BSc, MSc, Hauptberufliche Lektorin am Department Rechnungswesen & Controlling, FH CAMPUS 02
Nachhaltigkeitserklärungen und Berichte sind von ausgewählten Unternehmen in Österreich verpflichtend zu erstellen und zeigen die Tätigkeiten eines Unternehmens im Hinblick auf nachhaltige Entwicklungen. In diesem kurzen Impulsvortrag wird ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeitserklärung gegeben. Im Speziellen wird auf die neuen Richtlinien, Verordnungen sowie Standards eingegangen und aufgezeigt, für wen und ab wann die Neuerungen ihre Gültigkeit und Relevanz haben.

Folien

13:00 - 13:30 Uhr: Dreckschwein – Abfallkunst für ein sauberes Morgen

Thomas Sailer, B.A., Autor, Künstler und Freizeitpionier. Alumni der FH Burgenland
Das Werk „Dreckschwein“ von Thomas Sailer ist ein künstlerisches Statement gegen das achtlose Entsorgen von Müll und für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Es besteht aus Abfällen, die Sailer selbst, zum Großteil im Eisenstädter Schlosspark, aufgesammelt hat. Damit möchte er ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Müll sich nicht selbst beseitigt und, dass es, was die Müllverwertung anbelangt – lokal wie global – mehr Bemühungen braucht.

13:30 - 14:00 Uhr: Gemeinsam gegen Plastikverschmutzung. Auf dem Weg zu einer plastikfreien Zukunft.

DI(FH) Martin Mühl, Leitung Infrastruktur, Beschaffung & Sicherheit, FH Burgenland
Wie können wir gemeinsam gegen die waschsende Plastikverschmutzung vorgehen? Wie können wir „ALLE“ durch einfache Maßnahmen und bewusstem Konsum unseren Plastikabfall reduzieren?

14:00 - 14:30 Uhr: Green Finance: Was ist dran und wie wäre es wirksam?

Prof. (FH) Mag. Dr. Johannes Jäger, Professor und Fachbereichsleiter für Volkswirtschaftslehre, FH des BFI Wien
Green Finance wird oft als zentral für einen ökologischen Umbau der Wirtschaft erachtet. Dennoch werden auch immer wieder Zweifel laut, ob es sich hierbei nicht doch um „Greenwashing“ handle. Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, wo Probleme liegen und wie Green Finance tatsächlich effektiv zur Lösung von Umweltproblemen beitragen könnte.

15:00 - 16:30 Uhr: Kunststoffe – Problem oder Lösung?

Lisa Blum, ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG
Katharina Seixlinger, Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit
Markus Gruber-Brunhammer, Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit
Dr. Christof Strabler, MBA, Hochschullehrender für Verfahrenstechnik, FH Vorarlberg
Um den Planeten von einer zusätzlichen Müllproblematik zu schützen, muss ein nachhaltigerer Umgang mit dem Rohstoff Kunststoff gefunden werden. Zurzeit werden über 95 % der Kunststoffe aus Erdöl produziert. Durch die Umweltproblematik bei der unsachgemäßen Entsorgung oder die Klimaproblematik bei der thermischen Verbrennung muss ein neuartiger Ansatz gefunden werden. Dabei spielt die verschiedenen Ansätze des Recyclings eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Vorträge wird mit führenden Vorarlberger Unternehmen und Institutionen die nachhaltige Kunststoffnutzung thematisiert. Dabei werden Themen wie die unterschiedlichen Arten des Kunststoffrecyclings (mechanisch sowie chemisch), Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und die Mikroplastikproblematik wissenschaftlich beleuchtet. Nach den Vorträgen aus Forschung und Wirtschaft laden wir zur Diskussion ein.

Folien

17:00 - 17:50 Uhr: Warum machen wir es nicht einfach?

Mag. Dr. Isabella Uhl-Hädicke, Umweltpsychologin, Universität Salzburg
Welche oft unbewussten Faktoren beeinflussen unser Umweltverhalten und wie schafft man es trotzdem, den inneren „Umweltschweinehund“ zu überwinden? Wieso klaffen bei der Klimakrise Wissen und Handeln so oft auseinander, obwohl die Kosten des Nicht-Handelns um ein Vielfaches höher sind? Die Umweltpsychologin und Wissenschaftlerin Isabella Uhl-Hädicke widmet sich in ihrem Vortrag diesen Fragen und gibt Antworten darauf: überraschend, hoffnungsvoll und mit vielen konkreten Anwendungsbeispielen. Nach dem Vortrag laden wir zur Diskussion zu diesem Thema ein.

18:00 - 18:30 Uhr: Lignin als nachhaltige Alternative zu fossilen Kunststoffen: Perspektiven aus der Nachhaltigkeits- und Innovationsforschung

Dr. Miriam Lettner, Lektorin für Nachhaltigkeitsmanagement, FH Kufstein Tirol
Diese Studie untersucht die Potenziale der Verwendung von Lignin als nachwachsendem Rohstoff zur Substitution fossiler Kunststoffe aus Sicht der Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung. Basierend auf den Ergebnissen eines Horizon 2020 Projekts werden Informationsasymmetrien als Hindernis für die Marktdiffusion identifiziert. Zudem werden die Chancen und Herausforderungen von Nachhaltigkeitsbewertungen während der Forschungs- und Entwicklungsphase diskutiert.