Sustainability Day 2026
Sustainability Day 2026: Ein starkes Zeichen für nachhaltige Hochschulen
Am 22. April 2026 lud das Bündnis Nachhaltige Hochschulen anlässlich des Sustainability Day 2026 erneut zu einem vielfältigen und öffentlich zugänglichen Online-Vortragsprogramm ein. Gastgeberin der diesjährigen Veranstaltung war die Hochschule für angewandte Wissenschaften St. Pölten – USTP.
Unter dem Motto – „Mit der Macht der Daten den Planeten gestalten – Steuerungsinstrumente für nachhaltige Transformation“ – präsentierten Expert:innen spannende Beiträge rund um die Themen Datenmanagement & KI, Klimawandel, Energieeffizienz und Zukunftsbilder. Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses zeigten dabei eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Orte des Wandels aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können.
Fakten
Termin
22. April 2026, 09:00 bis 17:15 Uhr
Ort
Online (MS Teams)
- FH Technikum Wien
- MCI | Die Unternehmerische Hochschule
- FH Wiener Neustadt
- USTP
- IMC Krems
- FH Oberösterreich
- FH Salzburg
- Hochschule Burgenland
- Hochschule Campus Wien
- Vorarlberg University of Applied Sciences
Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu
- SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
- SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen
Informationen zur Aufzeichnung und Live-Transkription der Veranstaltung
Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Online-Event aufgezeichnet wird und dass die Aufzeichnung auch zur Presse-Berichterstattung und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten veröffentlicht wird. Kamera und Ton von Teilnehmer*innen sind im Rahmen der Veranstaltung deaktiviert und werden nur auf eigenen Wunsch aktiviert. Schriftliche Fragen können (freiwillig) über die F&A-Funktion gestellt werden. Weiterführende Informationen zum Datenschutz können hier entnommen werden.
PROGRAMM
MITTWOCH, 22. April 2026
09:00 - 09:10 Uhr: Eröffnung
Moderation: Dipl.-Ing. (FH) Dr. techn. Viktoria Leitner
09:10 - 09:30 Uhr: Daten für den Planeten? Über Wissen, Macht und unsichtbare Perspektiven
Dr. François Veynandt, Key Researcher Department Energie & Umwelt – Hochschule Burgenland
Daten werden zu Wissen, heißt es – doch wessen Wissen zählt, wenn indigene Völker (467 Millionen Menschen) seit Generationen nachhaltig leben, ohne je in einem Dashboard aufzutauchen? Anhand ihrer Perspektive beleuchtet dieser Beitrag zwei blinde Flecken datenbasierter Nachhaltigkeitssteuerung: Was unsichtbar bleibt, wenn Wissen nicht digitalisiert ist, und Was schiefgehen kann, wenn Daten über Menschen erhoben werden, aber nicht mit ihnen. Ein Denkanstoß, um die Grenzen und Risiken unserer Datenlogik ehrlich in den Blick zu nehmen.
09:30- 09:55 Uhr: Optimistische, metaphorisch transportierte Geschichten aus der Zukunft
Dr. Martin Lu Kolbinger, Studiengangsleiter Soziale Arbeit – FH Salzburg
Daten sind eine wichtige Grundlage für nachhaltige Entscheidungen. Doch große Datenmengen allein führen selten zu konkretem Handeln. Der Vortrag zeigt, warum optimistische Zukunftsbilder und überzeugende Narrative eine zentrale Rolle spielen, um Motivation für nachhaltige Transformation zu schaffen. Anhand von Beispielen wird diskutiert, wie aus komplexen Daten verständliche und handlungswirksame Zukunftsbilder entstehen können.
09:55 - 10:20 Uhr: Zwischen Datenlücke und Steuerungsinstrument – EMAS und Carbon Footprint im Hochschulkontext
DI Martin Hatzl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Department Energie & Umwelt – Hochschule Burgenland
Nachhaltige Transformation braucht Daten. Gleichzeitig sind Umweltkennzahlen an Hochschulen oft unvollständig oder schwer vergleichbar. Der Beitrag zeigt am Beispiel der Hochschule Burgenland, wie Umweltkennzahlen im Rahmen von EMAS und einer Corporate Carbon Footprint Analyse erhoben und für strategische Entscheidungen genutzt werden. Trotz Unsicherheiten entsteht so eine belastbare Grundlage, um Emissionsschwerpunkte sichtbar zu machen und Verbesserungen gezielt anzustoßen.
10:20 - 10:45 Uhr: Gestaltung interaktiver ESG-Dashboards: Praxisbeispiel in Power BI
Eva-Maria Öhlinger, MA, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement, FH Oberösterreich
Nachhaltigkeitskennzahlen sind vielfältig und komplex. Für Unternehmen stellt sich daher die Herausforderung, diese Informationen übersichtlich und entscheidungsrelevant aufzubereiten. Der Beitrag zeigt, wie interaktive ESG-Dashboards konzipiert und umgesetzt werden können. Anhand eines Praxisbeispiels mit Microsoft Power BI wird gezeigt, wie Daten strukturiert visualisiert werden und so eine fundierte Unternehmenssteuerung unterstützen.
10:45 - 11:10 Uhr: ESG messbar machen: Datenerhebung, Zusammenarbeit und Herausforderungen an der FH Technikum Wien
Lilly Grünewald, MA, ESG-Managerin – FH Technikum Wien
Wie werden Nachhaltigkeitsdaten in der Praxis erhoben, verarbeitet und sinnvoll genutzt? In dem Vortrag geben wir einen Einblick in die Schritte, die die Nachhaltigkeitsberichterstattung an der FH Technikum Wien möglich gemacht haben. Wir zeigen, welche Herausforderungen bei der Datensammlung aufgetreten sind – von der Verfügbarkeit über die Qualität bis hin zur Vergleichbarkeit der Informationen – und wie die enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen entscheidend war, um verlässliche Daten zu bekommen. Ziel des Vortrages ist es praxisnahe Erkenntnisse zu der Datenerhebung an Hochschulen geben – von Stolpersteinen bis zu bewährten Strategien.
11:10 - 11:40 Uhr: Datenmanagement und Nachhaltigkeitskoordination an Hochschulen zwischen Theorie und Praxis.
Gemeinsam mit Viktoria Leitner diskutieren Martin Hatzl, Victoria Englmaier, Alexander Mair & Lilly Grünewald
Eine geführte Diskussionsrunde in der auch euer Input willkommen ist.
11:40 - 12:05 Uhr: Energieeffizienz als Treiber datenbasierter Campusentwicklung
Victoria Englmaier, MSc, Projektmanagerin Geschäftsführung / Gender & Sustainability
Alexander Mair Stv. Leitung Facility Services- IMC Krems
Wie können Energiedaten dazu beitragen, Gebäude nachhaltiger zu betreiben? Am Beispiel des IMC Krems zeigt der Vortrag, wie im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes erstmals ein Kurzbericht erstellt und Daten zum Gebäudebestand systematisch erhoben wurden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Entscheidungen über Sanierungs- und Umbauarbeiten. Ein Praxisbeispiel aus dem Bereich Beleuchtung zeigt zudem, wie Kosten und Nutzen von Effizienzmaßnahmen bewertet werden können.
12:05 - 12:30 Uhr: SDG-Mapping: Sustainable Development Goals (SDGs) in der Lehre sichtbar machen
Dr. Regina Obexer, Head, Center for Responsible Management & Social Impact &
Mag. Gudrun Eder, ESG & Sustainability Managerin – MCI | Die Unternehmerische Hochschule
Die Sustainable Development Goals bilden das internationale Rahmenwerk für nachhaltige Entwicklung. Hochschulen spielen eine wichtige Rolle, diese Ziele in der Lehre zu verankern und als Transformationsakteure wirksam zu werden. Der Beitrag zeigt, wie SDG Mapping genutzt werden kann, um Nachhaltigkeit systematisch in Studiengängen sichtbar und messbar zu machen. Damit entsteht eine Grundlage, um den Beitrag von Hochschulen zur nachhaltigen Entwicklung gezielt weiterzuentwickeln.
13:00 - 13:30 Uhr: Zoom statt Doom (RELOADED)? Ein Einblick in die Bedeutung digitaler Lern- und Lehrformate für klimaneutrale Hochschulen
Dr. Karl Michael Höferl, Studiengangsleiter Global Sustainability and Circular Business – IMC Krems
Wie klimawirksam sind Online- und Präsenzlehre wirklich? Am Beispiel des IMC Krems zeigt der Vortrag, welche CO2-Einsparungen durch eine schrittweise Verlagerung von Präsenz- zu Online-Lehrformaten realistisch sind. Dafür wird das Greenhouse Gas Protocol erstmals systematisch auf Lehrveranstaltungstypen angewendet und hochschulspezifischen Emissionsfaktoren hinterlegt. Im Vortrag werden erste, durch Monte-Carlo Simulationen gewonne Ergebnisse zu hochschulweite Emissions- und Kosteneffekten vorgestellt. Mit diesem Beitrag soll der Diskussion zur Rolle der digitale Lehre als Baustein eines strategischen Klimamanagements im Hochschulsektor Raum gegeben werden.
13:30 - 14:00 Uhr: Green Education and Transition - A Higher Education Digital Buddy
Dr.-Ing. Elias Eder, Senior Scientist – Vorarlberg University of Applied Sciences
GET AHED steht für Green Education and Transition – A Higher Education Digital Buddy: Präsentiert werden Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt, in welchem eine Online-Plattform entwickelt wurde, die Tools, Methoden und Best Practices enthält, welche Hochschulen beim Umsetzen institutioneller Strategien zur Verbesserung der ölologischen Nachhaltigkeit unterstützen sollen.
14:00 - 14:30 Uhr: Made with Love?
Mag. Sandra Holub, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für Marketing
Julia Krall MA, Studiengangsleitung Consumer Research & Data Driven Marketing -Fachhochschule Wiener Neustadt
Produktionsweisen von Lebensmitteln sind für Konsumentinnen und Konsumenten meist nicht direkt sichtbar. Ihre Wahrnehmung entsteht daher vor allem durch Kommunikation über Herstellungsprozesse. Der Beitrag zeigt Ergebnisse eines Experiments, das untersucht, wie Hinweise auf handwerkliche oder industrielle Produktion Qualitätswahrnehmung, Kaufabsicht und Zahlungsbereitschaft beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass handwerkliche Herstellung deutlich positiver bewertet wird, insbesondere wenn der Herstellungsprozess als sorgfältig und engagiert wahrgenommen wird.
14:30 - 15:00 Uhr: Der Digitale Produktpass – Auf dem Weg zu einer datenbasierten Kreislaufwirtschaft
FH-Prof. Mag. Dr. Tassilo Pellegrini, Co-Leiter Institute for Innovation Systems, University of Applied Sciences St. Pölten
Spätestens ab 2028 müssen produzierende Unternehmen Ökodesign-Auflagen (Kreislaufführung) verpflichtend umsetzen. Eine zentrale Maßnahme ist die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP). Dieser wird ab 2027 für Batterien und Baustoffe Pflicht und wird in den darauffolgenden Jahren für weiter Produktgruppen ausgerollt. Der Vortrag erläutert Motivation, rechtliche und technische Grundlagen des DPPs, vergleicht unterschiedliche DPP-Initiative und gibt nützliche Tipps, wie sich Unternehmen darauf vorbereiten können.
15:15 - 15:45 Uhr: Nachhaltigkeitsprobleme bottom-up adressieren: eine informationssystembasierte Theorie - iRBV
Prof. Dr. Yevgen Bogodistov, Strategic Management & Organisational Behaviour, MCI | Die Unternehmerische Hochschule
Dieser Beitrag zeigt, wie Unternehmen durch den Einsatz global verfügbarer Technologien wie künstlicher Intelligenz und Blockchain Nachhaltigkeitsdaten systematisch nutzen können, um Klimaschutz aktiv in ihre Strategien zu integrieren. Aufbauend auf einer Erweiterung des Resource-Based und Capability-Based View hin zu einem informationssystembasierten iRBV diskutiert Prof. Dr. Bogodistov , wie externe Effekte wie CO₂-Emissionen durch datenbasierte Steuerungsinstrumente internalisiert werden können. Anhand von Praxisbeispielen wird illustriert, wie Blockchain zur Nachverfolgung von CO₂-Fußabdrücken oder KI zur Förderung nachhaltiger Geschäftsentscheidungen eingesetzt werden kann. Damit adressiert der Vortrag insbesondere innovative Ansätze zur Nutzung und Vermittlung von Nachhaltigkeitsdaten sowie die Rolle digitaler Tools für nachhaltige Transformation.
15:45 - 16:15 Uhr: Klimawandel und Kleinwasserkraftwerke
DI Dr. Bernward Asprion, Researcher Forschungsgruppe Data Intelligence
Isabella-Maria Enne, BSc Teaching and Research Assistant – University of Applied Sciences St. Pölten
Der Klimawandel verändert Niederschlag, Abflussmengen und damit die Grundlagen der Wasserkraft. Das Forschungsprojekt KliWaSim untersucht, wie sich diese Veränderungen auf Kleinwasserkraftwerke auswirken und welche Folgen das für die Energieproduktion hat. Mithilfe von Machine Learning und Klimaszenarien werden zukünftige Wassermengen und Erträge für Flüsse wie Traisen und Kamp prognostiziert. Die Ergebnisse unterstützen Betreiberinnen und Betreiber dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und Anlagen an veränderte Bedingungen anzupassen
16:15 - 16:45 Uhr: Kultur als zentrales Element einer nachhaltigen Transformation
Sarah Kollnig PhD, Senior Researcher & Lecturer Institut für Nachhaltigkeit – Fachhochschule Wiener Neustadt
Kultur prägt unseren Alltag und beeinflusst, wie nachhaltig unsere Gesellschaft ist. Der Vortrag zeigt, wie soziale Routinen entstehen und warum ihre Veränderung für eine nachhaltige Transformation entscheidend ist. Beispiele aus dem Ernährungssektor in Bolivien und Schweden verdeutlichen, wie neue Praktiken entstehen können, etwa durch direkten Austausch zwischen Produzentinnen und Produzenten sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Abschließend wird diskutiert, wie kulturelle Nischen entstehen können, in denen nachhaltige Alternativen wachsen.
16:45 - 17:15 Uhr: ESG SmartHub: Praxisnahe Unterstützung für datenbasierte Nachhaltigkeitsberichterstattung - Massive Open Online Course (MOOC)
Antonia Trentini, BSc MA., Researcherin – Hochschule Campus Wien
Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. Der Vortrag stellt das Projekt „ESG SmartHub“ vor, das als zentrale Plattform praxisnahe Unterstützung zu ESG-Themen bietet. Ein besonderer Fokus liegt auf dem im Projekt entwickelten Massive Open Online Course (MOOC), der seit Dezember 2025 verfügbar ist. Der kostenlose, modular aufgebaute Online-Kurs bündelt Wissen zu ESG, vermittelt Grundlagen sowie vertiefende Inhalte und bietet dadurch praxisnahe Unterstützung für eine datenbasierte Nachhaltigkeitsberichterstattung. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung nachhaltiger Unternehmenspraxis, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.
Jahreskongress 2026
Jahreskongress 2026
Zukunft gestalten: Kreislaufwirtschaft trifft Langlebigkeit - Ressourcenschonende und nachhaltige Perspektiven aus Hochschule, Gesellschaft und Wirtschaft
Fakten
Datum
08. – 10. Juni 2026
Kongresszeiten
Montag, 08. Juni 2026, 15.30 Uhr – ca. 20.00 Uhr
Dienstag, 09. Juni 2026, 08.30 Uhr – ca. 20.00 Uhr
Mittwoch, 10. Juni 2026, 09.00 Uhr – 13.00 Uhr
Ort
FHV – Vorarlberg University of Applied Science in Dornbirn
Der Jahreskongress beleuchtet, wie Kreislaufwirtschaft und Langlebigkeit neue Wege eröffnen, um Ressourcenwerte zu erhalten, Nutzung zu verlängern und nachhaltige Lösungen systemisch weiterzuentwickeln. Dabei stehen neben der Ressourcenschonung und der Abfallvermeidung auch das wirtschaftliche Potenzial, neue Wertschöpfungsketten und die gesellschaftliche Relevanz dieses nachhaltigen Wirtschaftssystems im Blickpunkt.
Freuen Sie sich auf praxisnahe Beispiele, inspirierende Diskussionen und einen lebendigen Austausch darüber, wie wir durch Kreislaufdenken und langlebige Strategien eine nachhaltige Zukunft gestalten können.
Kosten
Early Bird Ticket für Teilnehmende aus Mitgliedshochschulen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen bei Anmeldung bis 13.04.2026: Euro 80,-
Reguläres Ticket für Teilnehmende aus Mitgliedshochschulen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen bis Anmeldung ab 14.04.2026: Euro 100,-
Early Bird Ticket für Teilnehmende außerhalb des Bündnis Nachhaltige Hochschulen bei Anmeldung bis 13.04.2026: Euro 160,-
Reguläres Ticket für Teilnehmende außerhalb des Bündnis Nachhaltige Hochschulen bis Anmeldung ab 14.04.2026: Euro 200,-
Anmeldeschluss: 22.05.2026
Anmeldung über folgenden Link: https://shop.eventjet.at/de/fhv/event/bd5f4df7-e82d-4217-8461-c0d1fcf4fb27
Anreise
Im Sinne der Nachhaltigkeit freuen wir uns über Ihre Unterstützung und bitten um eine umweltfreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sowohl in Vorarlberg als auch in Dornbirn ist das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut. Die FHV kann vom Bahnhof Dornbirn in ca. 20 Gehminuten erreicht werden, vom Stadtzentrum liegt die FHV ca. 10 Gehminuten entfernt.
- Informationen über Dornbirn Tourismus
Folgende Hotels befinden sich in Nähe des Campus der FHV bzw. in direkter Nähe zum Bahnhof Dornbirn:
Hatlerstraße 2
6850 Dornbirn
Tel: 0043-5572-22720
E-Mail: info@kronehotel.at
Bahnhofstraße 30
6850 Dornbirn
Tel: +43 5572 375 300
E-Mail: info@dasflint.at
Kontakt
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte gerne an info@nachhaltige-hochschulen.at.
Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen und die FHV setzen sich für eine nachhaltige Veranstaltungskultur ein. Diese Veranstaltung wird nach den Kriterien von „ghörig feschta“ organisiert und achtet dabei auf entsprechende Maßnahmen und bewusste Praktiken.
PROGRAMM
MONTAG, 08. Juni 2026
15.30 Uhr – 20.00 Uhr
15.30 – 17.00 Uhr Registrierung
16.00 Uhr Kurze Begrüßung
16.00 – 17.30 Uhr Arbeitsgruppen Lehre, Forschung und Hochschulmanagement – für alle bereits Aktiven Mitglieder und alle Interessierten
18.00 – 20.00 Uhr Immersive Abendsession „Planting – Zukunft gestalten – jetzt erst recht“
Eintauchen ins Tagungsthema, kennenlernen, ankommen und abholen,
Thema verdichten und Boden bereiten für den nächsten Tag – mit Abendessen/Stehimbiss
Moderation: Harald Friedl
DIENSTAG, 09. Juni 2026
08.30 Uhr – 10.00 Uhr
Begleitung: Harald Friedl
8.30 Uhr Registrierung
9.15 Uhr Begrüßung
Peter Stepanek (Hochschule Campus Wien)
Beate Pawle (Vorarlberg University of Applied Science (FHV))
Obleute Bündnis Nachhaltige Hochschulen
Stefan Fitz-Rankl
Geschäftsführer FHV
9.45 Uhr Kurze Präsentation/Anknüpfung der/an die Themen aus der Abendsession
10.00 Uhr - KEYNOTE
- „Growing– In times of crisis, we double down“ – Harald Friedl
Impuls über nachhaltiges Leadership und warum jetzt der richtige Moment ist, weiterzumachen
10.30 Uhr - Pause & Networking
10.45 Uhr - Immersive Arbeitssession
- Immersive Arbeitssession „Harvesting“
Zusammenführung- und Weiterführung der Ergebnisse
12.00 - 13.00 Uhr - Parallelsessions
- Track Hochschulmanagement
- 12.00 Uhr: Harald Wipfler (FH Joanneum): Gibt es einen Mehrwert durch Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen?
- 12.30 Uhr: Viktoria Leitner (USTP): Kreislaufwirtschaft praktisch gedacht: Organisatorische Erfahrungen aus dem Markenumstellungsprozess der USTP
- Track Lehre 1
- 12.00 Uhr: Michael Mayer (FHV): Kreislaufwirtschaft als komplementärer Bestandteil der Lehre im Studiengang Internationale Betriebswirtschaft
- 12.30 Uhr: Raphaela Dragosits-Bauer, Barbara Kirchknopf (Hochschule Campus Wien): Kreislaufwirtschaft im Hochrisikobereich: Standardisierung als Schlüssel zur nachhaltigen Abfallwirtschaft in medizinischen Laboren
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 -15.00 Uhr - Parallelsessions
- Track Lehre 2
- 14.00 Uhr: Ursula Müllner und Hanna Schenk (Hochschule Campus Wien): Der ESG SmartHub als Reallabor für nachhaltige Hochschullehre: Digitale Lernformate und kooperative Consultingprojekte mit KMU
- 14.30 Uhr: Aída Santana-Sosa (Hochschule Campus Wien): Von Vorfertigung zu Wiederverwendung: Bildungsstrategien für zirkuläres Bauen durch praktische Demontage
- Track Forschung 1
- 14.00 Uhr: Franz Theuretzbacher, Christopher Karl, Gabriel Reichert und Jasmin Karner (FH Wiener Neustadt): Zentrale Akteure und Herausforderungen des Büromöbel-Refurbishments in Österreich
- 14.30 Uhr: Sarah Kollnig (FH Wiener Neustadt),Rodrigo Alvaro Quispe Condori, (Universidad Mayor de San Simón, Cochabamba, Bolivien): Suffizienz in Ernährungspraktiken im globalen Süden
15.00 - Pause & Networking
15.30 - 16.30 Parallelsessions
- Track Lehre 3
- 15.30 Uhr: Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich, Campus Hagenberg) und
Cornelius Benekamp (FH CAMPUS 02): Integration von Nachhaltigkeit in die Hochschullehre: Evaluation und Weiterentwicklung eines didaktischen Konzepts - 16.00 Uhr: Marius Rauch, Jan Krepil, Werner Frühwirth und Bernd Brandt (Hochschule Campus Wien): Ökobilanzielle Bewertung von Holzleichtbaumodulen - Interdisziplinäre Lehre am Beispiel des Projekts (Bau)kasten
- Track Forschung 2
- 15.30 Uhr: Eva-Maria Wiener und Gerhard Piringer (Hochschule Burgenland): Wie nachhaltig ist Langlebigkeit? - Zielkonflikte zwischen Lebensdauerverlängerung und technologischem Fortschritt aus einer Ökobilanzperspektive
- 16.00 Uhr: Alexander Sieh (Hochschule Campus Wien): Feuchtehaushalt von Holzbaukonstruktionen mit sorptionsfähigen Dämmstoffen – Ergebnisse hygrothermischer Langzeitmessungen
16:30 Campusführung oder freie Verfügung
17.30 Side Event
- Vortrag, Führung und Abendessen
„Wenn Kreislaufwirtschaft lebendig wird: Die CampusVäre als Modell für nachhaltige Quartiersentwicklung“
Der Vortrag und die Führung zeigen, wie mit dem Projekt CampusVäre Kreislaufwirtschaft und Langlebigkeit konkret in der Praxis umgesetzt werden. Dabei werden sowohl architektonische Entscheidungen als auch strategische Überlegungen zur langfristigen Nutzung, Anpassungsfähigkeit und Wertschöpfung thematisiert. Zudem wird aufgezeigt, welche Bedeutung solche Projekte für die Stadt- und Regionalentwicklung haben. Die CampusVäre dient dabei als Modell für eine nachhaltige Quartiersentwicklung.
MITTWOCH, 10. Juni 2026
09.00 - Begrüßung & Einstimmung
09.15 - 10.15 Parallelsessions
- Track Transfer/Kooperation 1
- 9.15 Uhr: Tabea Böhler, Irem Aksoy, Nina Schneider, Steffen Finck (FHV): Circular Lab - Ein Hub für Wissenschaft und Praxis als Katalysator für grenzüberschreitende Kreislaufwirtschaft
- 9.45 Uhr: Christine Bertl (FH Technikum Wien): Sensibilisierung für Kreislaufwirtschaft – Methodenanalyse eines innovativen Co Creation-Workshopformats unter Einsatz immersiver Technologien
- Track Lehre 4
- 9.15 Uhr: Margarita Köhl und David Altweger (FHV): Ökosysteme erfahren, kulturellen Wandel gestalten: Experientielle Lernräume für regeneratives Design
- 9.45 Uhr: Andrea Anwander, Bildungsreferentin, IDG Ambassador, systemische Beraterin: Inner Development Goals Kompetenzen für nachhaltige Transformation in der Hochschulbildung
10.45 Pause & Networking
11.15 - KEYNOTE
- „Klimaneutral, zirkulär, gerecht: Hochschulen als Gestaltungsräume des gesellschaftlichen Wandels“ – Karin Huber-Heim
Wie kann der Übergang zu einem gerechten und ressourcenschonenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gelingen? Und warum müssen Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft und soziale Gerechtigkeit zusammen gedacht werden?
Die Keynote beleuchtet zentrale Herausforderungen und Zielkonflikte der Transformation und richtet den Blick auf die Rolle der Hochschulen: Was können und müssen sie leisten, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten – in Lehre, Forschung und als Institutionen selbst?
Karin Huber-Heim, Managing Director Circular Economy Forum Austria und
Stadt Wien Stiftungsprofessur für Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle FH BFI Wien
12.15 Verabschiedung
- Verabschiedung und Übergabe Jahreskongress 2027
- Stehimbiss & Snack
EINDRÜCKE JAHRESKONGRESS 2025
Nachhaltigkeit in der Lehre
Nachhaltigkeit in der Lehre
Eine Einstiegshilfe in die Lehre für nachhaltige Entwicklung
Bildung für nachhaltige Entwicklung wird ein zunehmend wichtiger strategischer Aspekt an allen Hochschulen. Es gibt eine Vielzahl an Ressourcen und Herangehensweisen, um das Themenfeld Nachhaltigkeit in allen Fachbereichen in die Lehre zu integrieren. Dabei ist es aber nicht immer leicht, inhaltliche und didaktische Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne einer studierendenorientierten Vorgangsweise. In diesem Workshop entstehen im gemeinsamen Austausch vielfältige Ausgangspunkte dazu.
Die Mitgliedshochschulen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen bündeln ihre hochschulübergreifenden Kompetenzen in der Arbeitsgruppe Lehre, um diesen interaktiven Online-Workshop zu veranstalten.
Fakten
Datum
16. März 2026
Ort
Online
(Der Teilnahme-Link wird nach Ende der Anmeldefrist an Teilnehmer:innen versandt.)
- Keine (kostenlos)
Anmeldeschluss
9. März 2026
Verantwortlich für Workshop Inhalt, Moderation und Lernmaterialien
Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich)
Cornelius Benekam (FH CAMPUS 02)
Zielgruppe
Lehrende der Mitglieds-Hochschulen, die noch wenig Erfahrung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben und sich eine Roadmap durch den Dschungel der vielen Ressourcen und Ansätze zur Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Lehre wünschen.
Anzahl der Teilnehmer:innen
min: 5
max: 25
Lerninhalt
Lernpaket mit 7 Schritten (Zusammenstellung von Ressourcen) zur Integration von Nachhaltiger Entwicklung in die Lehre
Lernziele
Am Ende des Workshops sollen Teilnehmer:innen:
- Sieben Schritte und dazugehörige Ressourcen kennen, die den Einstieg zum Themenfeld Nachhaltigkeit in der Lehre erleichtern
- Mindestens 3 Lehr- bzw. Lernmethoden definiert haben, die sie sofort im eigenen Unterricht umsetzen können
- Kolleg:innen gefunden haben, mit denen sie an diesen Themen weiter arbeiten können
PROGRAMM
Montag, 16. März 2026
09:00 bis 12:30 Uhr
Die zentrale Fragestellung für diesen Workshop lautet: „Wie können in allen Studiengängen und Lehrveranstaltungsformaten Bezüge zum Themenfeld Nachhaltigkeit und den Sustainable Development Goals (SDGs) hergestellt werden?“ Den Ausgangspunkt bildet ein Lernpaket, das einen einfachen Einstieg in das Themenfeld “Nachhaltigkeit in der Lehre” unterstützt. Es besteht aus einer Übersichtsgrafik mit sieben Schritten, die zu weiteren Vertiefungen und einer Reihe von Methoden und Modellen führt, welche es ermöglichen, Nachhaltigkeitsthemen ohne großen Aufwand in die Lehre zu integrieren.
Anhand von diesen sieben Schritten wird nachvollziehbar, wie der Weg von der persönlichen Reflexion über didaktische Planung bis hin zur Öffnung von Ergebnissen nach außen beim Thema Nachhaltigkeit in allen Lehrveranstaltungen gelingen kann. Im Workshop wird mit Methoden gearbeitet, die auch inspirierend für die eigene Lehrveranstaltung sind und zur Ideenentwicklung und konkreten Umsetzung beitragen können.
SOAK Biomimicry 2025
SOAK Biomimicry 2025
Summer Academy Vorarlberg, Austria
Futurize with us in Nature’s Learning Lab!
During SOAK Biomimicry 2025 you will engage with Nature directly and learn from her genius to address pressing challenges that humanity is facing at this time, such as the climate crisis hitting
the Lake Constance Region in Vorarlberg, in particular, the local woodlands and forests.
The vision of SOAK Biomimicry 2025 is a) to motivate people to integrate Nature-inspired, regenerative concepts and actions for alleviating or adapting to the climate crises in their own lives and environments and b) to empower them to demand and initiate the necessary sustainability actions in their spheres of influence.
Join us in co-developing ideas and design concepts for triggering a transformation in people’s ways of thinking and behaving through Biomimicry—a philosophy and praxis for sustainable innovation
inspired by Nature.
Facts
Date
General Information / Public Webinars
20 March 2025, 18:30–20:00
24 April 2025, 18:30–20:00
4 Preparatory Webinars for Accepted Participants
11 June, 18 June, 24 June + 1 July 2025 (evenings)
Face to Face / Biomimicry Immersion Week
13 — 19 July 2025
<strong>Place
Location of SOAK Biomimicry Immersion Week:
Dornbirn — Boedele — Fohramoos
Lake Constance Region, Vorarlberg, Austria
Application Deadline
31 March 2025
Attention: Extended to 30 April for remaining seats on first-come, first-served basis
FHV – Vorarlberg Webpage
https://www.fhv.at/SOAK2025
Travel & Accommodations
https://www.fhv.at/SOAK2025
PROGRAM
You find more information about the full SOAK program, application and registration process, locations, costs, accommodation, transport and other details here:
The program will be updated as needed.
Application
Who can apply
Students / alumni of all levels or employees from Universities of Applied Sciences, from the University of Applied Arts Vienna and from other universities and tertiary educational institutions
How to apply
Complete the application form and transfer any image files (max. 3 MB, accepted formats are JPG, PNG and PDF only) via wetransfer.com to soak2025@fhv.at – remember to label them with your name.
You will get notified whether or not you have been accepted to the program by 25. April 2025.
Attention: Application deadline has been extended until 30 April to fill remaining seats on first-come, first-served basis.
Contact
If you experience any problems when applying please contact:
Frauke Bieck, SOAK Organization Team Lead
FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
+43 5572 792 3610
soak2025@fhv.at
Thank you for your application, we look forward to reviewing it.
Your SOAK Team
Review SOAK Biomimicry 2024 and 2023
See what happened during the SOAK Biomimicry 2024 Summer Academy which took place in the Karwendel Region in Tirol, Austria:
See what happened during the SOAK Biomimicry 2023 Summer Academy which took place in the Lake Neusiedl Region in Burgenland Austria:
SOAK is an initiative of the COOP Sustainable Universities – a cooperative of Austrian Universities of Applied Sciences that collaborate with other Austrian and international universities toward sustainable futures.
SOAK Biomimicry 2025 is led by the University of Applied Sciences Burgenland, organized and hosted by the FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences. In this effort, they partner with the University of Applied Arts Vienna.
SOAK Biomimicry 2025 contributes to the Sustainable Development Goals (SDGs):
Facts
Date
General Information / Public Webinars
20 March 2025, 18:30–20:00
24 April 2025, 18:30–20:00
4 Preparatory Webinars for Accepted Participants
11 June, 18 June, 24 June + 1 July 2025 (evenings)
Face to Face / Biomimicry Immersion Week
13 — 19 July 2025
Place
Location of SOAK Biomimicry Immersion Week:
Dornbirn — Boedele — Fohramoos
Lake Constance Region, Vorarlberg, Austria
FHV – Vorarlberg Webpage
https://www.fhv.at/SOAK2025
Travel & Accommodations
https://www.fhv.at/SOAK2025
Review SOAK Biomimicry 2025
See what happened during the SOAK Biomimicry 2025 Immersion Week:
photo credits throughout: SOAK Biomimicry 2025 CC BY-NC-ND 4.0
Review SOAK Biomimicry 2024 and 2023
See what happened during the SOAK Biomimicry 2024 Summer Academy which took place in the Karwendel Region in Tirol, Austria:
See what happened during the SOAK Biomimicry 2023 Summer Academy which took place in the Lake Neusiedl Region in Burgenland Austria:
SOAK is an initiative of the COOP Sustainable Universities – a cooperative of Austrian Universities of Applied Sciences that collaborate with other Austrian and international universities toward sustainable futures.
SOAK Biomimicry 2025 was led by the University of Applied Sciences Burgenland, organized and hosted by MCI | The Entrepreneurial School® and supported by the FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences. In this effort, they partnered with the University of Applied Arts Vienna.
SOAK Biomimicry 2025 contributes to the Sustainable Development Goals (SDGs):
Erfolgreicher Jahreskongress 2025
Erfolgreicher 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
„Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung“ – unter diesem Titel fand am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Das Tagungsprogramm zeigte eindrucksvoll wie Hochschulen für Angewandte WIssenschaften die nachhaltige Transformation aktiv in Lehre und Forschung aufgreifen.
Am 13. und 14. Mai 2025 fand am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Das Tagungsprogramm zeigte eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften die nachhaltige Transformation aktiv in Lehre und Forschung aufgreifen. Die Teilnehmer:innen diskutierten, wie digitale Technologien zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Besondere Highlights waren die inspirierenden Keynotes von Alice Schmidt und Eugenia Stamboliev zur Rolle der Künstlichen Intelligenz sowie zahlreiche praxisnahe Beiträge aus Lehre, Forschung und Hochschulmanagement.
Auch die Organisation der Tagung orientierte sich an nachhaltigen Prinzipien: Die Veranstaltung wurde möglichst klimafreundlich gestaltet – mit einem veganen Mittagessen und hausgemachtem Eis vom Campus Wieselburg als kulinarische Highlights.
Weitere Informationen, das Vortragsprogramm und Eindrücke vom Jahreskongress finden Sie auf der Tagungsseite. Und hier geht es zur Presseaussendung der Gastgeberhochschule FH Wiener Neustadt.
Das Tagungsvideo ist hier verfügbar.
Sustainability Day 2025
Sustainability Day 2025: Ein starkes Zeichen für nachhaltige Hochschulen
Am 22. April 2025 lud das Bündnis Nachhaltige Hochschulen anlässlich des Sustainability Day 2025 erneut zu einem vielfältigen und öffentlich zugänglichen Online-Vortragsprogramm ein. Gastgeberin der diesjährigen Veranstaltung war die FH Campus Wien.
Unter dem internationalen Motto des Earth Day – „Our Power, Our Planet“ – präsentierten Expert:innen spannende Beiträge rund um die Themen Energie, Empowerment, Innovationskraft und Stärke durch Zusammenarbeit. Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses zeigten eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Orte des Wandels aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können.
Fakten
Termin
22. April 2025, 09:00 bis 19:00 Uhr
Ort
Online (MS Teams)
- FH CAMPUS 02
- FH Kufstein Tirol
- FH Campus Wien
- FH des BFI Wien
- FH JOANNEUM
- FH Technikum Wien
- MCI Internationale Hochschule
- FH Wiener Neustadt
- FH Vorarlberg
Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu
- SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
- SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen
Informationen zur Aufzeichnung und Live-Transkription der Veranstaltung
Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Online-Event zu Zwecken der Dokumentation sowie zur Berichterstattung aufgezeichnet wird und dass die Aufzeichnung auch zur Presse-Berichterstattung und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten veröffentlicht wird. Kamera und Ton von Teilnehmer*innen sind im Rahmen der Veranstaltung deaktiviert. Schriftliche Fragen können (freiwillig) über die F&A-Funktion gestellt werden. Um einen barrierefreien Zugang zur Veranstaltung zu ermöglichen, ist in der Besprechung die Live-Transkription aktiviert (Verschriftlichung des gesprochenen Wortes in einen Text im Chat). Weiterführende Informationen zum Datenschutz können hier entnommen werden.
PROGRAMM
DIENSTAG, 22. April 2025
09:00 - 09:15 Uhr: Eröffnung
Moderation: Mag. Isabella Pammer, Nachhaltigkeitsmanagement FH Campus Wien
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSA – Obfrau des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
FH-Prof. DI Dr.techn. Doris Link, COO – Chief Operation Officer, FH Campus Wien
09:15 - 09:45 Uhr: Solare Energie - was sind die besten Nutzungs- und Verwertungsformen?
DI Gernot Hofer, Department Automatisierungstechnik, Leiter Energy Analytics & Solution Labor – FH CAMPUS 02
Energieeigenverbrauch und -speicherung sind zentrale Elemente moderner Energiemanagementsysteme, besonders bei der Integration erneuerbarer Energien. Eigenverbrauch bedeutet die direkte Nutzung vor Ort erzeugter Energie, wie Solar- oder Windkraft, was die Abhängigkeit von externen Quellen verringert und die Effizienz steigert. Energiespeichersysteme, wie Batterien, speichern überschüssige Energie für später, halten das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und verbessern die Netzstabilität. Diese Maßnahmen minimieren Energieverluste, senken Kosten und fördern die Nachhaltigkeit durch weniger fossile Brennstoffe. Fortschritte in Speichertechnologien und Smart-Grid-Integration verstärken diese Vorteile und schaffen widerstandsfähigere, autonomere Energieinfrastrukturen.
09:45 - 10:15 Uhr: Nachhaltig zur Arbeit kommen: Empowerment von Mitarbeitenden für umweltfreundliche Mobilität in der Region Inntal
Prof. Dr. Bert Neumeister, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement – FH Kufstein Tirol
Ein Erfahrungsbericht zu einem von der EU kofinanzierten Praxisprojekt zur Mobilität in der Grenzregion Tirol/Bayern. Ziel des Projekts ist es, die Mobilitätsautonomie für die Pendler der Grenzstädte Kufstein und Kiefersfelden zu fördern (z.B. über digitale Plattformen für Car-Pooling), um langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
10:15 - 10:45 Uhr: Lehm – ein Baustoff mit Zukunft
Ao. Univ. Prof. DI Dr. phil. Andrea Rieger-Jandl, Leiterin Masterstudiengang Architektur – Green Building – FH Campus Wien
Lehm ist ein vollkommen kreislauffähiger Baustoff mit vielen Vorteilen. Lehm ist nicht nur CO₂-arm und vollständig recycelbar, er sorgt auch für ein ausgeglichenes und gesundes Raumklima. Lehm muss nicht erst gewonnen werden, sondern ist als Aushubmaterial, das derzeit weitgehend ungenutzt entsorgt wird, in großen Mengen verfügbar. Durch neue Normen, Forschung und technische Entwicklungen kann Lehm in vielen Bereichen energieintensive Baustoffe ersetzen, wodurch er in Zukunft eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Bauwirtschaft einnehmen wird.
11:00 - 11:30 Uhr: The Power of Circular Economy: Ressourcen, Klimaziele & Energie
Mag.a Karin Huber-Heim, Stadt Wien Stiftungsprofessur Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle und Wissenschaftliche Leitung EEC MSc(ce) Sustainable Business Management – FH des BFI Wien
Unser Ressourcenverbrauch explodiert – doch die Kreislaufwirtschaft bietet Lösungen und kann dazu beitragen, Emissionen zu senken, Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien nachhaltiger zu machen. In dem Vortrag wird gezeigt, warum eine Energiewende ohne Kreislaufwirtschaft unvollständig bleibt – und wie Unternehmen sowie Gesellschaft aktiv zur Transformation beitragen können.
11:30 - 12:00 Uhr: KI Power für unseren nachhaltigen Planeten – oder unser Planet für nachhaltige Power-KI?
Assoz. Prof. (FH) MMag. Dr. Harald Friedl, Institut für Gesundheit und Tourismus Management sowie Studiengang Data Science and Artificial Intelligence – FH JOANNEUM
KI wird als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts betrachtet, deren Entwicklung Effizienzgewinn und Wirtschaftswachstum verspricht, und die als unverzichtbares Instrument des Monitorings von Entwicklungen dient. Die KI-Kosten sind der explodierende Energieverbrauch, die zunehmende Kontrollierbarkeit von Gesellschaften durch oligopolistische Tech-Giganten oder KI-intensive Staaten und die explodierenden Chancen des kriminellen Missbrauchs mittels diverser Formen von Deep-Fakes. Der breite Aufbau von Media Literacy erscheint darum als Voraussetzung, um KI eher als ein hilfreiches Instrument der Nachhaltigkeit wirken zu lassen denn als zerstörerische, unkontrollierbare Kraft.
12:30 - 13:00 Uhr: E-Mobilität zur Rettung der Welt? Cradle-To-Grave bzw. ein ganzheitlicher Ansatz zur Mobilitätswende
Caroline Trampisch, BSc, Masterstudentin im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
Severin Reich, BSc, Masterstudent im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
As global warming proceeds, electric vehicles become omnipresent in our lives, dominate the car advertisements and are seemingly the solution to the CO emission problem in the mobility sector. But is this really true? The aim of this research project is to compare three different technologies used in means of transportation, e-mobility, HVO and public transportation and examine the question: How “green” are electric vehicles and lithium-ion batteries and are they the only possible solution for the future of mobility?
13:00 - 13:30 Uhr: Nutzung der Blockchain-Technologie zur Bekämpfung des Klimawandels – CO2-basierte Kryptowährung für eine nachhaltige Zukunft
Prof. Dr. Yevgen Bogodistov, Department Business Administration Online – MCI Internationale Hochschule GmbH
Lyubov Stafyeyeva, PhD – Studentin der Universität Innsbruck
Petar Despotovic, DBA – Student im Programm des MCI und der Internationalen Universität Monako
Dieses Projekt untersucht, wie Blockchain-Technologie und soziale Identität zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Die Vortragenden glauben, dass Blockchain und Geldpolitik den nicht-kooperativen Ansatz in einen kooperativen verwandeln können. Thaler und Sunstein schlagen in Nudge ein Clubmodell vor, in dem gemeinsame Werte wie Null-Emissionen und Privilegien wie Marktzugang vereinbart werden. Politische Gründe verhindern oft solche Vereinbarungen. Prof. Dr. Yevgen Bogodistov und sein Team setzen auf einen Bottom-up-Ansatz und entwickeln den MCI-Coin, eine blockchain-basierte Kryptowährung, die an die CO₂-Emissionsziele der UN gekoppelt ist. Dieser Coin soll Anreize zur CO₂-Reduktion schaffen und Investitionen in grüne Technologien fördern. Die Sozialidentitätstheorie hilft, kooperatives Verhalten vorherzusagen.
13:30 - 14:00 Uhr: ESG Smart-Hub: Herausforderungen aktueller Regulatorien im Nachhaltigkeitsmanagement aus der Sicht von Unternehmen und Prüfer*innen
Dipl.-Ing. Werner Frühwirth, MSc, Department Applied Life Sciences – FH Campus Wien
DI Ursula Müllner, BEd MLS, Department Soziales – FH Campus Wien
Carina Schinnerer, studentische Mitarbeiterin – FH Campus Wien
Die neuen ESG-Nachhaltigkeitsrichtlinien sind für viele Unternehmen eine Herausforderung. Der ESG Smart-Hub ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der FH Campus Wien mit dem Ziel, eine Lehr-, Lern- und Vernetzungsplattform zu ESG-Themen (Environment – Social – Governance), LCA und CSRD zu etablieren. Dabei soll Wiener Unternehmen, vor allem KMUs, eine wissenschaftliche Anlaufstelle mit Erfahrung und Expertise in diesen Bereichen geboten und eine Schnittstelle zwischen prüfenden und berichtserstellenden Unternehmen geschaffen werden. Erste Ergebnisse aus der Bestandsanalyse zu den Herausforderungen aktueller Regulatorien werden im Rahmen des Vortrages präsentiert.
14:15 - 14:45 Uhr: Fleischlos glücklich? Chancen und Barrieren für nachhaltigen Konsum – ein Forschungsüberblick
Dr. Elisabeth Wolfsteiner, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Dieser Vortrag bietet eine Übersicht über mehrere von den Vortragenden durchgeführten Publikationen und Studien, welche das Thema Akzeptanz bzw. Ablehnung von Fleischalternativen in den Fokus setzten und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. So identifiziert ein Forschungsprojekt anhand von freien Assoziationen zu Fleischalternativen drei Konsument:innensegmente und zeigt damit detaillierte Einblicke in Barrieren und Potenziale von Fleischalternativen auf. Ein weiteres Projekt untersucht den Einfluss von Geschmackserwartungen und wahrgenommenen Schuldgefühlen auf die Kaufentscheidung. Ergänzend dazu analysiert eine aktuelle Studie den Einfluss von Produktnamen, Labels und Produktbildern auf die Entscheidung für oder gegen Fleischalternativen. Durch die Kombination unterschiedlicher Perspektiven und Forschungsergebnisse entsteht ein holistischer Überblick, der sowohl individuelle als auch strukturelle Lösungsansätze aufzeigt. So bietet der Vortrag Einblicke, um die Akzeptanz von Fleischalternativen zu fördern und nachhaltige Konsummuster langfristig zu etablieren
14:45 - 15:15 Uhr: Kooperation statt Supermarkt: FoodCoops und die Zukunft der Lebensmittelversorgung
Dr. Sarah Marth, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Im Vortrag „Kooperation statt Supermarkt“ werden Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts der FH Wiener Neustadt präsentiert. Anhand aktueller Forschungsergebnisse wird verdeutlicht, warum Konsument:innen Mitglieder von FoodCoops werden, welche Barrieren sie dabei erleben und wie FoodCoops basierend auf den Wünschen und Bedürfnissen potentieller Nutzer:innen weiterentwickelt werden können, um so die „Power of Cooperation“ zu nutzen und nachhaltige und innovative Ernährungssysteme zu fördern. Der Vortrag zeigt, wie durch die Kraft der Zusammenarbeit nicht nur nachhaltige Ernährungssysteme gefördert, sondern auch lokale Gemeinschaften gestärkt und globale Herausforderungen aktiv bewältigt werden können.
15:15 - 15:45 Uhr: Nachhaltigkeit mit System(dynamik) vermitteln – Grundlagen der Nachhaltigkeit in der Sekundarstufe 2
DI Dr. Emmerich Haimer, Studiengangsleiter Nachhaltige Produktion & Kreislaufwirtschaft – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Sarah Kollnig, BSc MSc PhD, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nachhaltigkeit – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Nachhaltigkeit ist aufgrund der Breite und der Vielfalt der Thematik für viele schwer fassbar. Diese Tatsache, gemeinsam mit der oft unüberlegten Nutzung des Begriffes, führen bei Jugendlichen häufig zu Frustration und letztendlich genereller Meidung des Themas Nachhaltigkeit. Systemdynamische Konzepte bieten eine hervorragende Möglichkeit, Nachhaltigkeit praktisch zu verstehen und nachhaltiges oder nicht nachhaltiges Handeln unmittelbar zu spüren. Nachhaltigkeit kann damit wieder interessant und vor allem greifbar werden.
16:15 - 16:45 Uhr: Klimakrise erzählen – Die Macht der Bilder und Geschichten
Dr.in Petra Bernhardt, Department Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik – FH Campus Wien
Geschichten und Bilder prägen unsere Wahrnehmung der Klimakrise – und entscheiden darüber, ob wir handeln oder zögern. Doch welche Narrative wecken Empathie und Veränderungswillen? In diesem Vortrag erkunden wir die Verbindung zwischen visueller Kommunikation und Storytelling: von schockierenden Katastrophenbildern bis zu hoffnungsvollen Zukunftsvisionen. Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie starke Bilder und Erzählungen Menschen emotional erreichen, Denkmuster prägen und gesellschaftlichen Wandel anstoßen können. Denn unsere Zukunft hängt nicht nur von den Fakten ab – sondern davon, wie wir sie erzählen.
16:45 - 17:15 Uhr: Das EU-Lieferkettengesetz (EU CSDDD): Empowerment für eine globale Just Transition?
Prof. (FH) Dr. Mag. Johannes Jäger – FH des BFI Wien
Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Implikationen durch das EU-Lieferkettengesetz zu erwarten sind und wie das zu beurteilen ist. Ist das Gesetz tatsächlich ein Game-Changer, der Menschen im globalen Süden empowert und die Entwicklung in Richtung einer globalen Just Transition vorantreibt, oder ist es weitestgehend nur ein zahnloser Papiertiger? Was müsste geschehen, um die Effektivität des Gesetzes zu erhöhen und was können internationale zivilgesellschaftliche Netzwerke dazu beitragen? Der Vortrag versucht, diese Fragen systematisch zu bearbeiten und zu beantworten.
17:30 - 18:30 Uhr: Technologien und Strategien für die fossilfreie Energieversorgung am Beispiel Vorarlbergs
Christof Drexel, ausgebildeter Maschinenbauer, Forschung und strategische Beratung im Bereich Energie- und Klimapolitik, sowie Dekarbonisierung der Industrie – FH Vorarlberg
In diesem Vortrag wird die dynamische Modellierung einer fossilfreien Energieversorgung anhand des Beispiels des Landes Vorarlbergs vorgestellt. Dabei werden neben den erforderlichen Effizienzstrategien auch die wichtigsten Technologien zur Dekarbonisierung erläutert. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Umstellung auf eine fossilfreie Energieversorgung verbunden sind.
18:30 Uhr: Übergabe des Streams an FH Vorarlberg
Nachhaltigkeit in der Lehre
Nachhaltigkeit in der Lehre
Ein Schuhlöffel in die Lehre für nachhaltige Entwicklung
Bildung für nachhaltige Entwicklung wird ein zunehmend wichtiger strategischer Aspekt an allen Hochschulen. Es gibt eine Vielzahl an Ressourcen und Herangehensweisen, um das Themenfeld Nachhaltigkeit in allen Fachbereichen in die Lehre zu integrieren. Dabei ist es aber nicht immer leicht, inhaltliche und didaktische Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne einer studierendenorientierten Vorgangsweise. In diesem Workshop entstehen im gemeinsamen Austausch vielfältige Ausgangspunkte dazu.
Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen bündeln ihre hochschulübergreifenden Kompetenzen in der Arbeitsgruppe Lehre, um diesen interaktiven Online-Workshop zu veranstalten.
Fakten
Datum
17. März 2025
Ort
MS Teams
(Der Teilnahme-Link wird nach Ende der Anmeldefrist an Teilnehmer:innen versandt.)
- Keine (kostenlos)
Anmeldeschluss
10. März 2025
Verantwortlich für Workshop Inhalt, Moderation und Lernmaterialien
Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich)
Daniela Nömeyer (FH Oberösterreich)
Cornelius Hübner (FH CAMPUS 02)
Zielgruppe
Lehrende der Mitglieds-Hochschulen, die noch wenig Erfahrung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben und sich eine Roadmap durch den Dschungel der vielen Ressourcen und Ansätze zur Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Lehre wünschen.
Anzahl der Teilnehmer:innen
min: 5
max: 25
Lerninhalt
Lernpaket mit 7 Schritten (Zusammenstellung von Ressourcen) zur Integration von Nachhaltiger Entwicklung in die Lehre
Lernziele
Am Ende des Workshops sollen Teilnehmer:innen:
- Sieben Schritte und dazugehörige Ressourcen kennen, die den Einstieg zum Themenfeld Nachhaltigkeit in der Lehre erleichtern
- Mindestens 3 Lehr- bzw. Lernmethoden definiert haben, die sie sofort im eigenen Unterricht umsetzen können
- Kolleg:innen gefunden haben, mit denen sie an diesen Themen weiter arbeiten können
PROGRAMM
Montag, 17. März 2025
09:00 bis 12:30 Uhr
Die zentrale Fragestellung für diesen Workshop lautet: „Wie können in allen Studiengängen und Lehrveranstaltungsformaten Bezüge zum Themenfeld Nachhaltigkeit und den Sustainable Development Goals (SDGs) hergestellt werden?“ Den Ausgangspunkt bildet ein Lernpaket, das einen einfachen Einstieg in das Themenfeld “Nachhaltigkeit in der Lehre” unterstützt. Es besteht aus einer Übersichtsgrafik mit sieben Schritten, die zu weiteren Vertiefungen und einer Reihe von Methoden und Modellen führt, welche es ermöglichen, Nachhaltigkeitsthemen ohne großen Aufwand in die Lehre zu integrieren.
Anhand von diesen sieben Schritten wird nachvollziehbar, wie der Weg von der persönlichen Reflexion über didaktische Planung bis hin zur Öffnung von Ergebnissen nach außen beim Thema Nachhaltigkeit in allen Lehrveranstaltungen gelingen kann. Im Workshop wird mit Methoden gearbeitet, die auch inspirierend für die eigene Lehrveranstaltung sind und zur Ideenentwicklung und konkreten Umsetzung beitragen können.
Sustainable Urban & Community Development
Sustainable Urban & Community Development
14th international WinterSchool „Sustainable Urban & Community Development”
Wie lassen sich nachhaltige Infrastrukturen und Projekte im urbanen und kommunalen Raum erfolgreich umsetzen, ohne dabei die Balance zwischen Funktionalität und Ästhetik zu verlieren? Welche innovativen Ansätze können entwickelt werden, um sicherzustellen, dass Projekte den Herausforderungen des Klimawandels standhalten und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sind? Wie wir Projekte so gestalten können, dass sie inklusiv und für alle Menschen – unabhängig von Alter, Einkommen, Fähigkeiten oder Hintergrund – zugänglich und nutzbar sind.
Die FH Kufstein Tirol lädt alle Studierenden der Mitgliedshochschulen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen zu einer internationalen & interdisziplinären Projektwoche mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit über 200 internationalen Studierenden diskutieren Sie in der WinterSchool „Public Spaces – Fit for the Future“ Lösungen für eine nachhaltige Infrastruktur der Zukunft.
Fakten
Datum
17.-21. Februar 2025
Dauer
4,5 Tage + online pre-learning & Nachbereitung
- Keine Teilnahmegebühren
- Bitte sorgen Sie selbstständig und auf eigene Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung.
- Studierende
- Teilnehmerzahl: über 200 internat. Studierende
- Internationale & interdisziplinäre Projektwoche mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit
Anmeldeschluss
1. Dezember 2024
Lerninhalt
Eine Präsenz-Kompaktwochen sowie online Vor- & Nachbereitung in Kleingruppen mit internationalen Studierenden:
- Einführung, Vertiefung, Hintergrund und Beispiele im Themenkomplex des Projekts
- Recherche und Analyse von Rahmenbedingungen und Möglichkeiten
- Erarbeitung und Visualisierung von Ideen und Konzepten
- Präsentation der Ergebnisse vor Stakeholdern und Fachexpert:innen
Lernziele
Am Ende der WinterSchool sind die Teilnehmer:innen in der Lage
- Ideen und Konzepte für nachhaltige Projekte und Problemstellungen zu erstellen und zu präsentieren
- in interdisziplinären, internationalen Teams zu arbeiten
- international unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungsmöglichkeiten zu reflektieren und daraus eigenes Wissen und Kenntnisse abzuleiten
PROGRAMM
Während der WinterSchool beschäftigen Sie sich mit diesen Fragen der nachhaltigen Projektentwicklung. In interdisziplinären Teams erarbeiten Sie praxisnahe Konzepte, die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ansprüchen gerecht werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Planung, Entwicklung und Umsetzung von Projekten im urbanen und regionalen Kontext.
Diese WinterSchool bietet Ihnen die Gelegenheit, innovative Lösungen zu entwickeln und tiefere Einblicke in die Bereiche Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Projektentwicklung zu gewinnen. Sie nehmen an einer intensiven Präsenzwoche teil, die durch eine vorbereitende Online-Recherche sowie eine abschließende Reflexion ergänzt wird. In internationalen und interdisziplinären Teams arbeiten Sie an aktuellen Fragestellungen und entwickeln zukunftsweisende Konzepte für nachhaltige Projekte.
Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, neue internationale Kontakte zu knüpfen, kreative Ideen zu erarbeiten und Ihre Fähigkeiten in der nachhaltigen Projektentwicklung zu vertiefen!
Die diesjährige WinterSchool fokussiert auf die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) Nr. 7 bezahlbare und saubere Energie, Nr. 11 nachhaltige Städte und Gemeinden, Nr.12 Nachhaltiger Konsum sowie Nr. 13 Klimaschutz.
Intradisziplinäres Projekt und internationale Erfahrungen: Während der WinterSchool wird ein breites Spektrum an Themen abgedeckt, darunter Nachhaltigkeit und Energiemanagement, Immobilienmanagement, Finanzierung und Investition sowie technische und soziale Aspekte. Mit über 200 Studierenden von internationalen Partnerhochschulen arbeiten Sie eine Woche lang in kleinen Gruppen an einer Projektaufgabe. Experten und Coaches unterstützen Sie dabei, neue Ideen und Ansätze kennenzulernen, zu recherchieren, zu analysieren, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und Ihre Kompetenzen zu erweitern. In Zwischenpräsentationen stellen Sie Ihre Ideen vor und erhalten Feedback dazu. Am Ende der Woche steht ein nachhaltiges Konzept, das von einer Jury bewertet wird.
Nehmen Sie an der mehrfach ausgezeichneten WinterSchool teil: Unsere WinterSchool wurde 2014 mit dem Österreichischen Nachhaltigkeitspreis für die strukturelle Verankerung des Projekts ausgezeichnet. Der Preis wurde vom Lebensministerium und dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft verliehen. 2014 zeichnete die Österreichische UNESCO-Kommission die WinterSchool für nachhaltige Bildung als österreichisches UN-Dekade-Projekt aus. 2018 erhielt unsere WinterSchool erneut den Österreichischen Nachhaltigkeitspreis als Auszeichnung im Bereich der nachhaltigen Zusammenarbeit vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
Nachhaltige Bildung: Ihre Teilnahme an der Winterschool ist kostenlos. Zugleich verpflichten Sie sich mit Ihrer Anmeldung zur verbindlichen Teilnahme. Sollten Sie nicht teilnehmen können, bitten wir Sie, Ihre Anmeldung zu stornieren, damit wir die Gruppeneinteilung anpassen können. Bitte organisieren Sie Ihre Anreise und Unterkunft in Kufstein rechtzeitig selbständig und auf eigene Kosten. Die günstigen Pensionen sind sehr schnell ausgebucht. Kufstein und die Fachhochschule sind mit der Bahn sehr gut und umweltfreundlich zu erreichen.
Nachhaltigkeit in der Lehre
Nachhaltigkeit in der Lehre
Ein Schuhlöffel in die Lehre für nachhaltige Entwicklung
Bildung für nachhaltige Entwicklung wird ein zunehmend wichtiger strategischer Aspekt an allen Hochschulen. Es gibt eine Vielzahl an Ressourcen und Herangehensweisen, um das Themenfeld Nachhaltigkeit in allen Fachbereichen in die Lehre zu integrieren. Dabei ist es aber nicht immer leicht, inhaltliche und didaktische Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne einer studierendenorientierten Vorgangsweise. In diesem Workshop entstehen im gemeinsamen Austausch vielfältige Ausgangspunkte dazu.
Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen bündeln ihre hochschulübergreifenden Kompetenzen in der Arbeitsgruppe Lehre, um diesen interaktiven Online-Workshop zu veranstalten.
Fakten
Datum
14. Oktober 2024
Ort
MS Teams
(Der Teilnahme-Link wird nach Ende der Anmeldefrist an Teilnehmer:innen versandt.)
- Keine (kostenlos)
Anmeldeschluss
7. Oktober 2024
Verantwortlich für Workshop Inhalt, Moderation und Lernmaterialien
Petra Endl-Pichler (FH Oberösterreich)
Daniela Nömeyer (FH Oberösterreich)
Cornelius Hübner (FH CAMPUS 02)
Zielgruppe
Lehrende der Mitglieds-Hochschulen, die noch wenig Erfahrung mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben und sich eine Roadmap durch den Dschungel der vielen Ressourcen und Ansätze zur Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Lehre wünschen.
Anzahl der Teilnehmer:innen
min: 5
max: 25
Lerninhalt
Lernpaket mit 7 Schritten (Zusammenstellung von Ressourcen) zur Integration von Nachhaltiger Entwicklung in die Lehre
Lernziele
Am Ende des Workshops sollen Teilnehmer:innen:
- Sieben Schritte und dazugehörige Ressourcen kennen, die den Einstieg zum Themenfeld Nachhaltigkeit in der Lehre erleichtern
- Mindestens 3 Lehr- bzw. Lernmethoden definiert haben, die sie sofort im eigenen Unterricht umsetzen können
- Kolleg:innen gefunden haben, mit denen sie an diesen Themen weiter arbeiten können
PROGRAMM
Montag, 14. Oktober 2024
09:30 bis 12:30 Uhr
Die zentrale Fragestellung für diesen Workshop lautet: „Wie können in allen Studiengängen und Lehrveranstaltungsformaten Bezüge zum Themenfeld Nachhaltigkeit und den Sustainable Development Goals (SDGs) hergestellt werden?“ Den Ausgangspunkt bildet ein Lernpaket, das einen einfachen Einstieg in das Themenfeld “Nachhaltigkeit in der Lehre” unterstützt. Es besteht aus einer Übersichtsgrafik mit sieben Schritten, die zu weiteren Vertiefungen und einer Reihe von Methoden und Modellen führt, welche es ermöglichen, Nachhaltigkeitsthemen ohne großen Aufwand in die Lehre zu integrieren.
Anhand von diesen sieben Schritten wird nachvollziehbar, wie der Weg von der persönlichen Reflexion über didaktische Planung bis hin zur Öffnung von Ergebnissen nach außen beim Thema Nachhaltigkeit in allen Lehrveranstaltungen gelingen kann. Im Workshop wird mit Methoden gearbeitet, die auch inspirierend für die eigene Lehrveranstaltung sind und zur Ideenentwicklung und konkreten Umsetzung beitragen können.
Sustainability Day 2024
Sustainability Day 2024 - Planet vs. Plastics
Ein Rückblick auf einen ganzen Tag Online-Programm anlässlich des Earth Day 2024
Am 22. April 2024 fand der Sustainability Day des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Die Online-Veranstaltung stand unter dem Titel „Planet vs. Plastics“ und wurde durch die FH CAMPUS 02 organisiert. Expert:innen von neun verschiedenen Hochschulen präsentierten dazu in insgesamt elf Vorträgen die verschiedene Aspekte von Kunststoffen, ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie weitere Nachhaltigkeitsthemen. Über den gesamten Tag hinweg nahmen mehr als 200 Personen an der Veranstaltung teil.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie das Bündnis Nachhaltiger Hochschulen das Wissen und die Ressourcen verschiedener Hochschulen bündeln kann. Der Sustainability Day wurde durch die enge Zusammenarbeit der Nachhaltigkeitsverantwortlichen, Lektor:innen, PR-Abteilungen, IT-Supports und Mitarbeiter:innen der Bündnishochschulen ermöglicht. Diese gemeinsame Initiative vereint die Kompetenzen der beteiligten Hochschulen und deren Schwerpunkte und schafft neue Netzwerke sowie potenzielle Projektpartnerschaften.
Nach einer Begrüßung durch Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin der FH CAMPUS 02, und FH-Prof.in Dr.in Elisabeth Steiner, Obfrau des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen, diskutierten die ersten vier Beiträge die Grundlagen zu Kunststoffen, deren Problematik, Kreislaufwirtschaft und Alternativen. Im Mittagsblock ging es um Regulatorien, ein Kunstprojekt, individuelle Verhaltensweisen und Finanzen. Am Nachmittag wurden in einem Diskurs zwischen Unternehmen und Umweltinstitutionen verschiedene Ansätze zum Recycling besprochen. Anschließend wurden Möglichkeiten für eine nachhaltigkeitsbezogene Verhaltensänderung aus Sicht der Psychologie vorgestellt. Abschließend wurden anhand von F&E-Projekten Möglichkeiten zur Bewertung der Nachhaltigkeit in Unternehmen aufgezeigt.
Alle Vorträge sind über die Programmseite abrufbar.
- Um ins Handeln zu kommen, stellt die Umweltpsychologin Mag. Dr. Isabella Uhl-Hädicke von der Universität Salzburg Konzepte vor, wie wir den unbewussten Faktoren, die das Umweltverhalten beeinflussen, proaktiv begegnen können.
- Wir sollten möglichst keine neuen Kunststoffe mehr produzieren, sondern bestehende wiederverwenden. Vor allem Einwegkunststoffe mit kurzer Lebensdauer sind sehr umweltschädlich. Die Recyclingquote in Österreich muss sich folglich erhöhen. Dies kann durch das kommende Pfandsystem angetrieben werden, allerdings ist das saubere Mülltrennen vor allem im Kunststoffrecycling sehr wichtig. Dadurch ist eine nachhaltige, kreislaufbasierte Nutzung von lebensmittelechten Kunststoffen möglich. Dazu plädierten Katrin Detter, MA, der FH CAMPUS Wien in ihrem Einführungsvortrag in die Kunststoffthematik, sowie Expert:innen der ALPLA Werke, des Umweltamts und der Verfahrenstechniker Dr. Christof Strabler an der FH Vorarlberg. - Individuell können wir unser Konsumverhalten ändern, weniger Einwegplastik verwenden, andere auf problematische Verhaltensweisen hinweisen und Kunststoffe getrennt sammeln.
- Individuell können wir unser Konsumverhalten ändern, weniger Einwegplastik verwenden, andere auf problematische Verhaltensweisen hinweisen und Kunststoffe getrennt sammeln.
- Der größte Kunststoffverbrauch liegt im Verpackungssektor mit sehr kurzer Nutzungsdauer. Getränkehersteller produzieren jährlich weltweit am meisten Einwegplastik, der folglich bei Aufräumarbeiten am Meer am häufigsten gefunden wird. Kunststoffmüll bedroht viele Ökosysteme und wirkt sich negativ auf die menschliche Gesundheit und das Klima aus. So findet der Künstler Thomas Sailer (Alumni der FH Burgenland) sogar eine Dose von 1998 im Wiener Stadtpark, welche in seinem Kunstwerk „Dreckschwein“ integriert ist. Wie wir unseren Müll reduzieren können, stellt ein junges Team der FH Burgenland vor.
- Neben Plastikmüll enthält auch Reifenabrieb Mikroplastik, hat somit eine sehr hohe Umweltbelastung und macht Tier und Mensch krank. Um dem entgegenzuwirken, können wir vermehrt öffentliche Verkehrsmittel nutzen und bei Nutzung eines Kraftfahrzeuges das Bremsverhalten zu kontrollieren. Dies gilt auch für Kunststoffe, die alternativ zu rohölbasiertem Kunststoff aus Löwenzahn hergestellt werden. Wie man die Nachhaltigkeitsbewertung in technische F&E-Projekte durchführen kann, stellt Dr. Miriam Lettner am Beispiel einer weiteren Alternative mit Lignin vor.
- Nachhaltige Verpackungen sind wirtschaftlich meist vom Unternehmen selbst zu tragen, da Konsument derzeit noch günstigere Verpackungen bevorzugen. Eine proaktive Reflexion des Unternehmens kann dabei helfen, diese Entscheidung bewusst zu treffen. Langfristig bietet dies den Vorteil, bei bevorstehenden gesetzlichen Regelungen bereits vorbereitet zu sein und so einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.
- Unser (Konsum-)Verhalten und das der Unternehmen wird sich auch durch neue gesetzliche Regelungen ändern. Mit der neuen CSRD-Richtlinie werden klare Vorschriften eingeführt, die festlegen, wie Unternehmen zu Nachhaltigkeitsaspekten berichten müssen.
- Echte Green Finance an der Börse gibt es aus Sicht des VWL-Professors Dr. Johannes Jäger nicht. Wer etwas Gutes mit seinem Geld tun will, sollte spenden, politisch aktiv werden und bewusst konsumieren.
Der Sustainability Day findet jährlich rund um den Earth Day am 22. April statt. Der Earth Day erinnert uns an die Bedeutung des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit und ermutigt uns, zusammenzukommen und Maßnahmen für einen gesünderen Planeten und eine nachhaltige Zukunft zu ergreifen.