Nachhaltige Hochschulen gestalten Transformation
Nachhaltige Hochschulen gestalten Transformation
Die inspirierende Keynote von Karin Huber-Heim beim Jahreskongress 2026 des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen steht ab sofort als Zusammenfassung zum Download bereit.
Beim Jahreskongress 2026 des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen unter dem Motto „Klimaneutral, zirkulär, gerecht: Hochschulen als Gestaltungsräume gesellschaftlichen Wandels“ setzte die Keynote von Karin Huber-Heim einen besonderen inhaltlichen Akzent. Mit ihrer inspirierenden und fundierten Perspektive auf Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und die Rolle der Hochschulen als Gestaltungsräume gesellschaftlicher Transformation gab sie den Teilnehmenden wertvolle Denkanstöße für Forschung, Lehre und Hochschulentwicklung.
Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand die Frage, wie Hochschulen dazu beitragen können, den Wandel hin zu einer klimaneutralen, zirkulären und gerechten Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Prägnante Aussagen wie „Nachhaltigkeit ist nicht im linearen System erreichbar“ oder „Hochschulen sollen Zukunftsfähigkeit ermöglichen“ verdeutlichten, dass nachhaltige Entwicklung weit mehr bedeutet als technologische Innovationen oder effizientes Ressourcenmanagement. Vielmehr braucht es neue Denkweisen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Mut, bestehende Systeme weiterzuentwickeln.
Die Keynote machte eindrucksvoll sichtbar, welche Schlüsselrolle Hochschulen bei der nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft einnehmen. Als Orte des Lernens, Forschens und Experimentierens können sie nicht nur Wissen vermitteln, sondern Innovationen fördern, Kooperationen stärken und Zukunft aktiv gestalten. Gerade diese Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise, gesellschaftlicher Verantwortung und inspirierender Vision machte den Vortrag zu einem besonderen Höhepunkt des Jahreskongresses.
Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen bedankt sich herzlich bei Karin Huber-Heim für ihre engagierte Keynote und die wertvollen Impulse, die weit über den Kongresstag hinausreichen. Ihr Vortrag hat zahlreiche Diskussionen angestoßen und verdeutlicht, wie wichtig Hochschulen als Motoren einer nachhaltigen Entwicklung und einer zirkulären Zukunft sind.
Damit die zentralen Gedanken der Keynote auch nach dem Kongress weiterwirken können, stellen wir die Zusammenfassung des Vortrags ab sofort als Download zur Verfügung. Sie bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Impulse und lädt dazu ein, die vorgestellten Ideen in Forschung, Lehre, Hochschulmanagement und Zusammenarbeit weiterzudenken.
Wir wünschen eine inspirierende Lektüre und freuen uns, wenn die Impulse der Keynote den Dialog über Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und die Transformation von Hochschulen weiter fördern.
Das war der BNH-Jahreskongress 2026
4. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen an der FHV
Ein Raum für Vernetzung und Zusammenarbeit
Von 8. bis 10. Juni 2026 trafen sich Vertreter zahlreicher österreichischer Hochschulen an der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences zum 4. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen. Unter dem Motto „Zukunft gestalten: Kreislaufwirtschaft trifft Langlebigkeit“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie Hochschulen nachhaltige Transformationsprozesse aktiv mitgestalten und neue Wege für Wirtschaft und Gesellschaft eröffnen können.
Der Kongress bot Raum für fachliche Impulse, praxisnahe Einblicke und vor allem für den gemeinsamen Austausch. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten wurden Erfahrungen geteilt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen entwickelt. Dabei zeigte sich einmal mehr die besondere Stärke des Bündnisses: Hochschulen lernen voneinander, entwickeln gemeinsam Lösungen und schaffen so die Grundlage für nachhaltige Veränderungen in Lehre, Forschung, Hochschulbetrieb und Governance.
Inhaltliche Impulse lieferten unter anderem die Keynotes von Harald Friedl und Karin Huber-Heim. Während Harald Friedl in seinem Vortrag „Growing – In times of crisis, we double down“ die Bedeutung von Leadership und Handlungsfähigkeit in Zeiten multipler Krisen hervorhob, beleuchtete Karin Huber-Heim in ihrer Keynote „Klimaneutral, zirkulär, gerecht: Hochschulen als Gestaltungsräume des gesellschaftlichen Wandels“ die Rolle von Hochschulen als zentrale Akteure einer nachhaltigen Transformation.
Besonders wertvoll war auch der Blick in die Praxis. Zahlreiche Beispiele aus den Mitgliedshochschulen machten sichtbar, wie Nachhaltigkeit bereits heute erfolgreich umgesetzt wird – von innovativen Lehrformaten über Forschungsprojekte bis hin zu nachhaltigen Lösungen im Hochschulbetrieb. Der Besuch der CampusVäre bot darüber hinaus die Möglichkeit, nachhaltige Quartiersentwicklung und die Umsetzung zirkulärer Ansätze unmittelbar zu erleben.
Der Jahreskongress 2026 hat einmal mehr verdeutlicht, dass Hochschulen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft einnehmen. Die zahlreichen Gespräche, neuen Kooperationen und gemeinsam entwickelten Ideen zeigen, wie viel Kraft in der Zusammenarbeit liegt. Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen bietet dafür die Plattform – und schafft Räume, in denen aus Austausch konkrete Schritte für nachhaltige Entwicklung entstehen.
Weitere Informationen, das Vortragsprogramm und Eindrücke vom Jahreskongress finden Sie auf der Tagungsseite.
Die ausführliche Presseaussendung der FHV zum Jahreskongress finden Sie im FHV-Magazin.
EINDRÜCKE JAHRESKONGRESS 2026
SOAK Biomimicry 2025
SOAK Biomimicry 2025
Summer Academy Vorarlberg, Austria
Futurize with us in Nature’s Learning Lab!
During SOAK Biomimicry 2025 you will engage with Nature directly and learn from her genius to address pressing challenges that humanity is facing at this time, such as the climate crisis hitting
the Lake Constance Region in Vorarlberg, in particular, the local woodlands and forests.
The vision of SOAK Biomimicry 2025 is a) to motivate people to integrate Nature-inspired, regenerative concepts and actions for alleviating or adapting to the climate crises in their own lives and environments and b) to empower them to demand and initiate the necessary sustainability actions in their spheres of influence.
Join us in co-developing ideas and design concepts for triggering a transformation in people’s ways of thinking and behaving through Biomimicry—a philosophy and praxis for sustainable innovation
inspired by Nature.
Facts
Date
General Information / Public Webinars
20 March 2025, 18:30–20:00
24 April 2025, 18:30–20:00
4 Preparatory Webinars for Accepted Participants
11 June, 18 June, 24 June + 1 July 2025 (evenings)
Face to Face / Biomimicry Immersion Week
13 — 19 July 2025
<strong>Place
Location of SOAK Biomimicry Immersion Week:
Dornbirn — Boedele — Fohramoos
Lake Constance Region, Vorarlberg, Austria
Application Deadline
31 March 2025
Attention: Extended to 30 April for remaining seats on first-come, first-served basis
FHV – Vorarlberg Webpage
https://www.fhv.at/SOAK2025
Travel & Accommodations
https://www.fhv.at/SOAK2025
PROGRAM
You find more information about the full SOAK program, application and registration process, locations, costs, accommodation, transport and other details here:
The program will be updated as needed.
Application
Who can apply
Students / alumni of all levels or employees from Universities of Applied Sciences, from the University of Applied Arts Vienna and from other universities and tertiary educational institutions
How to apply
Complete the application form and transfer any image files (max. 3 MB, accepted formats are JPG, PNG and PDF only) via wetransfer.com to soak2025@fhv.at – remember to label them with your name.
You will get notified whether or not you have been accepted to the program by 25. April 2025.
Attention: Application deadline has been extended until 30 April to fill remaining seats on first-come, first-served basis.
Contact
If you experience any problems when applying please contact:
Frauke Bieck, SOAK Organization Team Lead
FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences
+43 5572 792 3610
soak2025@fhv.at
Thank you for your application, we look forward to reviewing it.
Your SOAK Team
Review SOAK Biomimicry 2024 and 2023
See what happened during the SOAK Biomimicry 2024 Summer Academy which took place in the Karwendel Region in Tirol, Austria:
See what happened during the SOAK Biomimicry 2023 Summer Academy which took place in the Lake Neusiedl Region in Burgenland Austria:
SOAK is an initiative of the COOP Sustainable Universities – a cooperative of Austrian Universities of Applied Sciences that collaborate with other Austrian and international universities toward sustainable futures.
SOAK Biomimicry 2025 is led by the University of Applied Sciences Burgenland, organized and hosted by the FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences. In this effort, they partner with the University of Applied Arts Vienna.
SOAK Biomimicry 2025 contributes to the Sustainable Development Goals (SDGs):
Facts
Date
General Information / Public Webinars
20 March 2025, 18:30–20:00
24 April 2025, 18:30–20:00
4 Preparatory Webinars for Accepted Participants
11 June, 18 June, 24 June + 1 July 2025 (evenings)
Face to Face / Biomimicry Immersion Week
13 — 19 July 2025
Place
Location of SOAK Biomimicry Immersion Week:
Dornbirn — Boedele — Fohramoos
Lake Constance Region, Vorarlberg, Austria
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Travel & Accommodations
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Review SOAK Biomimicry 2025
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photo credits throughout: SOAK Biomimicry 2025 CC BY-NC-ND 4.0
Review SOAK Biomimicry 2024 and 2023
See what happened during the SOAK Biomimicry 2024 Summer Academy which took place in the Karwendel Region in Tirol, Austria:
See what happened during the SOAK Biomimicry 2023 Summer Academy which took place in the Lake Neusiedl Region in Burgenland Austria:
SOAK is an initiative of the COOP Sustainable Universities – a cooperative of Austrian Universities of Applied Sciences that collaborate with other Austrian and international universities toward sustainable futures.
SOAK Biomimicry 2025 was led by the University of Applied Sciences Burgenland, organized and hosted by MCI | The Entrepreneurial School® and supported by the FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences. In this effort, they partnered with the University of Applied Arts Vienna.
SOAK Biomimicry 2025 contributes to the Sustainable Development Goals (SDGs):
Erfolgreicher Jahreskongress 2025
Erfolgreicher 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
„Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung“ – unter diesem Titel fand am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Das Tagungsprogramm zeigte eindrucksvoll wie Hochschulen für Angewandte WIssenschaften die nachhaltige Transformation aktiv in Lehre und Forschung aufgreifen.
Am 13. und 14. Mai 2025 fand am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt der 3. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Das Tagungsprogramm zeigte eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften die nachhaltige Transformation aktiv in Lehre und Forschung aufgreifen. Die Teilnehmer:innen diskutierten, wie digitale Technologien zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Besondere Highlights waren die inspirierenden Keynotes von Alice Schmidt und Eugenia Stamboliev zur Rolle der Künstlichen Intelligenz sowie zahlreiche praxisnahe Beiträge aus Lehre, Forschung und Hochschulmanagement.
Auch die Organisation der Tagung orientierte sich an nachhaltigen Prinzipien: Die Veranstaltung wurde möglichst klimafreundlich gestaltet – mit einem veganen Mittagessen und hausgemachtem Eis vom Campus Wieselburg als kulinarische Highlights.
Weitere Informationen, das Vortragsprogramm und Eindrücke vom Jahreskongress finden Sie auf der Tagungsseite. Und hier geht es zur Presseaussendung der Gastgeberhochschule FH Wiener Neustadt.
Das Tagungsvideo ist hier verfügbar.
Sustainability Day 2025
Sustainability Day 2025: Ein starkes Zeichen für nachhaltige Hochschulen
Am 22. April 2025 lud das Bündnis Nachhaltige Hochschulen anlässlich des Sustainability Day 2025 erneut zu einem vielfältigen und öffentlich zugänglichen Online-Vortragsprogramm ein. Gastgeberin der diesjährigen Veranstaltung war die FH Campus Wien.
Unter dem internationalen Motto des Earth Day – „Our Power, Our Planet“ – präsentierten Expert:innen spannende Beiträge rund um die Themen Energie, Empowerment, Innovationskraft und Stärke durch Zusammenarbeit. Die Mitgliedshochschulen des Bündnisses zeigten eindrucksvoll, wie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Orte des Wandels aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können.
Fakten
Termin
22. April 2025, 09:00 bis 19:00 Uhr
Ort
Online (MS Teams)
- FH CAMPUS 02
- FH Kufstein Tirol
- FH Campus Wien
- FH des BFI Wien
- FH JOANNEUM
- FH Technikum Wien
- MCI Internationale Hochschule
- FH Wiener Neustadt
- FH Vorarlberg
Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu
- SDG 4.7: Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
- SDG 17.16: Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen
Informationen zur Aufzeichnung und Live-Transkription der Veranstaltung
Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Online-Event zu Zwecken der Dokumentation sowie zur Berichterstattung aufgezeichnet wird und dass die Aufzeichnung auch zur Presse-Berichterstattung und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten veröffentlicht wird. Kamera und Ton von Teilnehmer*innen sind im Rahmen der Veranstaltung deaktiviert. Schriftliche Fragen können (freiwillig) über die F&A-Funktion gestellt werden. Um einen barrierefreien Zugang zur Veranstaltung zu ermöglichen, ist in der Besprechung die Live-Transkription aktiviert (Verschriftlichung des gesprochenen Wortes in einen Text im Chat). Weiterführende Informationen zum Datenschutz können hier entnommen werden.
PROGRAMM
DIENSTAG, 22. April 2025
09:00 - 09:15 Uhr: Eröffnung
Moderation: Mag. Isabella Pammer, Nachhaltigkeitsmanagement FH Campus Wien
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSA – Obfrau des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
FH-Prof. DI Dr.techn. Doris Link, COO – Chief Operation Officer, FH Campus Wien
09:15 - 09:45 Uhr: Solare Energie - was sind die besten Nutzungs- und Verwertungsformen?
DI Gernot Hofer, Department Automatisierungstechnik, Leiter Energy Analytics & Solution Labor – FH CAMPUS 02
Energieeigenverbrauch und -speicherung sind zentrale Elemente moderner Energiemanagementsysteme, besonders bei der Integration erneuerbarer Energien. Eigenverbrauch bedeutet die direkte Nutzung vor Ort erzeugter Energie, wie Solar- oder Windkraft, was die Abhängigkeit von externen Quellen verringert und die Effizienz steigert. Energiespeichersysteme, wie Batterien, speichern überschüssige Energie für später, halten das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und verbessern die Netzstabilität. Diese Maßnahmen minimieren Energieverluste, senken Kosten und fördern die Nachhaltigkeit durch weniger fossile Brennstoffe. Fortschritte in Speichertechnologien und Smart-Grid-Integration verstärken diese Vorteile und schaffen widerstandsfähigere, autonomere Energieinfrastrukturen.
09:45 - 10:15 Uhr: Nachhaltig zur Arbeit kommen: Empowerment von Mitarbeitenden für umweltfreundliche Mobilität in der Region Inntal
Prof. Dr. Bert Neumeister, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement – FH Kufstein Tirol
Ein Erfahrungsbericht zu einem von der EU kofinanzierten Praxisprojekt zur Mobilität in der Grenzregion Tirol/Bayern. Ziel des Projekts ist es, die Mobilitätsautonomie für die Pendler der Grenzstädte Kufstein und Kiefersfelden zu fördern (z.B. über digitale Plattformen für Car-Pooling), um langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
10:15 - 10:45 Uhr: Lehm – ein Baustoff mit Zukunft
Ao. Univ. Prof. DI Dr. phil. Andrea Rieger-Jandl, Leiterin Masterstudiengang Architektur – Green Building – FH Campus Wien
Lehm ist ein vollkommen kreislauffähiger Baustoff mit vielen Vorteilen. Lehm ist nicht nur CO₂-arm und vollständig recycelbar, er sorgt auch für ein ausgeglichenes und gesundes Raumklima. Lehm muss nicht erst gewonnen werden, sondern ist als Aushubmaterial, das derzeit weitgehend ungenutzt entsorgt wird, in großen Mengen verfügbar. Durch neue Normen, Forschung und technische Entwicklungen kann Lehm in vielen Bereichen energieintensive Baustoffe ersetzen, wodurch er in Zukunft eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Bauwirtschaft einnehmen wird.
11:00 - 11:30 Uhr: The Power of Circular Economy: Ressourcen, Klimaziele & Energie
Mag.a Karin Huber-Heim, Stadt Wien Stiftungsprofessur Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle und Wissenschaftliche Leitung EEC MSc(ce) Sustainable Business Management – FH des BFI Wien
Unser Ressourcenverbrauch explodiert – doch die Kreislaufwirtschaft bietet Lösungen und kann dazu beitragen, Emissionen zu senken, Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien nachhaltiger zu machen. In dem Vortrag wird gezeigt, warum eine Energiewende ohne Kreislaufwirtschaft unvollständig bleibt – und wie Unternehmen sowie Gesellschaft aktiv zur Transformation beitragen können.
11:30 - 12:00 Uhr: KI Power für unseren nachhaltigen Planeten – oder unser Planet für nachhaltige Power-KI?
Assoz. Prof. (FH) MMag. Dr. Harald Friedl, Institut für Gesundheit und Tourismus Management sowie Studiengang Data Science and Artificial Intelligence – FH JOANNEUM
KI wird als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts betrachtet, deren Entwicklung Effizienzgewinn und Wirtschaftswachstum verspricht, und die als unverzichtbares Instrument des Monitorings von Entwicklungen dient. Die KI-Kosten sind der explodierende Energieverbrauch, die zunehmende Kontrollierbarkeit von Gesellschaften durch oligopolistische Tech-Giganten oder KI-intensive Staaten und die explodierenden Chancen des kriminellen Missbrauchs mittels diverser Formen von Deep-Fakes. Der breite Aufbau von Media Literacy erscheint darum als Voraussetzung, um KI eher als ein hilfreiches Instrument der Nachhaltigkeit wirken zu lassen denn als zerstörerische, unkontrollierbare Kraft.
12:30 - 13:00 Uhr: E-Mobilität zur Rettung der Welt? Cradle-To-Grave bzw. ein ganzheitlicher Ansatz zur Mobilitätswende
Caroline Trampisch, BSc, Masterstudentin im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
Severin Reich, BSc, Masterstudent im Studiengang Umweltmanagement & Ökotoxikologie – FH Technikum Wien
As global warming proceeds, electric vehicles become omnipresent in our lives, dominate the car advertisements and are seemingly the solution to the CO emission problem in the mobility sector. But is this really true? The aim of this research project is to compare three different technologies used in means of transportation, e-mobility, HVO and public transportation and examine the question: How “green” are electric vehicles and lithium-ion batteries and are they the only possible solution for the future of mobility?
13:00 - 13:30 Uhr: Nutzung der Blockchain-Technologie zur Bekämpfung des Klimawandels – CO2-basierte Kryptowährung für eine nachhaltige Zukunft
Prof. Dr. Yevgen Bogodistov, Department Business Administration Online – MCI Internationale Hochschule GmbH
Lyubov Stafyeyeva, PhD – Studentin der Universität Innsbruck
Petar Despotovic, DBA – Student im Programm des MCI und der Internationalen Universität Monako
Dieses Projekt untersucht, wie Blockchain-Technologie und soziale Identität zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Die Vortragenden glauben, dass Blockchain und Geldpolitik den nicht-kooperativen Ansatz in einen kooperativen verwandeln können. Thaler und Sunstein schlagen in Nudge ein Clubmodell vor, in dem gemeinsame Werte wie Null-Emissionen und Privilegien wie Marktzugang vereinbart werden. Politische Gründe verhindern oft solche Vereinbarungen. Prof. Dr. Yevgen Bogodistov und sein Team setzen auf einen Bottom-up-Ansatz und entwickeln den MCI-Coin, eine blockchain-basierte Kryptowährung, die an die CO₂-Emissionsziele der UN gekoppelt ist. Dieser Coin soll Anreize zur CO₂-Reduktion schaffen und Investitionen in grüne Technologien fördern. Die Sozialidentitätstheorie hilft, kooperatives Verhalten vorherzusagen.
13:30 - 14:00 Uhr: ESG Smart-Hub: Herausforderungen aktueller Regulatorien im Nachhaltigkeitsmanagement aus der Sicht von Unternehmen und Prüfer*innen
Dipl.-Ing. Werner Frühwirth, MSc, Department Applied Life Sciences – FH Campus Wien
DI Ursula Müllner, BEd MLS, Department Soziales – FH Campus Wien
Carina Schinnerer, studentische Mitarbeiterin – FH Campus Wien
Die neuen ESG-Nachhaltigkeitsrichtlinien sind für viele Unternehmen eine Herausforderung. Der ESG Smart-Hub ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der FH Campus Wien mit dem Ziel, eine Lehr-, Lern- und Vernetzungsplattform zu ESG-Themen (Environment – Social – Governance), LCA und CSRD zu etablieren. Dabei soll Wiener Unternehmen, vor allem KMUs, eine wissenschaftliche Anlaufstelle mit Erfahrung und Expertise in diesen Bereichen geboten und eine Schnittstelle zwischen prüfenden und berichtserstellenden Unternehmen geschaffen werden. Erste Ergebnisse aus der Bestandsanalyse zu den Herausforderungen aktueller Regulatorien werden im Rahmen des Vortrages präsentiert.
14:15 - 14:45 Uhr: Fleischlos glücklich? Chancen und Barrieren für nachhaltigen Konsum – ein Forschungsüberblick
Dr. Elisabeth Wolfsteiner, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Dieser Vortrag bietet eine Übersicht über mehrere von den Vortragenden durchgeführten Publikationen und Studien, welche das Thema Akzeptanz bzw. Ablehnung von Fleischalternativen in den Fokus setzten und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. So identifiziert ein Forschungsprojekt anhand von freien Assoziationen zu Fleischalternativen drei Konsument:innensegmente und zeigt damit detaillierte Einblicke in Barrieren und Potenziale von Fleischalternativen auf. Ein weiteres Projekt untersucht den Einfluss von Geschmackserwartungen und wahrgenommenen Schuldgefühlen auf die Kaufentscheidung. Ergänzend dazu analysiert eine aktuelle Studie den Einfluss von Produktnamen, Labels und Produktbildern auf die Entscheidung für oder gegen Fleischalternativen. Durch die Kombination unterschiedlicher Perspektiven und Forschungsergebnisse entsteht ein holistischer Überblick, der sowohl individuelle als auch strukturelle Lösungsansätze aufzeigt. So bietet der Vortrag Einblicke, um die Akzeptanz von Fleischalternativen zu fördern und nachhaltige Konsummuster langfristig zu etablieren
14:45 - 15:15 Uhr: Kooperation statt Supermarkt: FoodCoops und die Zukunft der Lebensmittelversorgung
Dr. Sarah Marth, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Mag. Sandra Holub, Institut für Marketing – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Im Vortrag „Kooperation statt Supermarkt“ werden Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts der FH Wiener Neustadt präsentiert. Anhand aktueller Forschungsergebnisse wird verdeutlicht, warum Konsument:innen Mitglieder von FoodCoops werden, welche Barrieren sie dabei erleben und wie FoodCoops basierend auf den Wünschen und Bedürfnissen potentieller Nutzer:innen weiterentwickelt werden können, um so die „Power of Cooperation“ zu nutzen und nachhaltige und innovative Ernährungssysteme zu fördern. Der Vortrag zeigt, wie durch die Kraft der Zusammenarbeit nicht nur nachhaltige Ernährungssysteme gefördert, sondern auch lokale Gemeinschaften gestärkt und globale Herausforderungen aktiv bewältigt werden können.
15:15 - 15:45 Uhr: Nachhaltigkeit mit System(dynamik) vermitteln – Grundlagen der Nachhaltigkeit in der Sekundarstufe 2
DI Dr. Emmerich Haimer, Studiengangsleiter Nachhaltige Produktion & Kreislaufwirtschaft – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Sarah Kollnig, BSc MSc PhD, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nachhaltigkeit – FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Nachhaltigkeit ist aufgrund der Breite und der Vielfalt der Thematik für viele schwer fassbar. Diese Tatsache, gemeinsam mit der oft unüberlegten Nutzung des Begriffes, führen bei Jugendlichen häufig zu Frustration und letztendlich genereller Meidung des Themas Nachhaltigkeit. Systemdynamische Konzepte bieten eine hervorragende Möglichkeit, Nachhaltigkeit praktisch zu verstehen und nachhaltiges oder nicht nachhaltiges Handeln unmittelbar zu spüren. Nachhaltigkeit kann damit wieder interessant und vor allem greifbar werden.
16:15 - 16:45 Uhr: Klimakrise erzählen – Die Macht der Bilder und Geschichten
Dr.in Petra Bernhardt, Department Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik – FH Campus Wien
Geschichten und Bilder prägen unsere Wahrnehmung der Klimakrise – und entscheiden darüber, ob wir handeln oder zögern. Doch welche Narrative wecken Empathie und Veränderungswillen? In diesem Vortrag erkunden wir die Verbindung zwischen visueller Kommunikation und Storytelling: von schockierenden Katastrophenbildern bis zu hoffnungsvollen Zukunftsvisionen. Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie starke Bilder und Erzählungen Menschen emotional erreichen, Denkmuster prägen und gesellschaftlichen Wandel anstoßen können. Denn unsere Zukunft hängt nicht nur von den Fakten ab – sondern davon, wie wir sie erzählen.
16:45 - 17:15 Uhr: Das EU-Lieferkettengesetz (EU CSDDD): Empowerment für eine globale Just Transition?
Prof. (FH) Dr. Mag. Johannes Jäger – FH des BFI Wien
Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Implikationen durch das EU-Lieferkettengesetz zu erwarten sind und wie das zu beurteilen ist. Ist das Gesetz tatsächlich ein Game-Changer, der Menschen im globalen Süden empowert und die Entwicklung in Richtung einer globalen Just Transition vorantreibt, oder ist es weitestgehend nur ein zahnloser Papiertiger? Was müsste geschehen, um die Effektivität des Gesetzes zu erhöhen und was können internationale zivilgesellschaftliche Netzwerke dazu beitragen? Der Vortrag versucht, diese Fragen systematisch zu bearbeiten und zu beantworten.
17:30 - 18:30 Uhr: Technologien und Strategien für die fossilfreie Energieversorgung am Beispiel Vorarlbergs
Christof Drexel, ausgebildeter Maschinenbauer, Forschung und strategische Beratung im Bereich Energie- und Klimapolitik, sowie Dekarbonisierung der Industrie – FH Vorarlberg
In diesem Vortrag wird die dynamische Modellierung einer fossilfreien Energieversorgung anhand des Beispiels des Landes Vorarlbergs vorgestellt. Dabei werden neben den erforderlichen Effizienzstrategien auch die wichtigsten Technologien zur Dekarbonisierung erläutert. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Umstellung auf eine fossilfreie Energieversorgung verbunden sind.
18:30 Uhr: Übergabe des Streams an FH Vorarlberg
Jahreskongress 2024
Jahreskongress 2024
Rückblick auf einen sehr erfolgreichen 2. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen in Eisenstadt
Unter dem Motto „Neue Wege für aktuelle Herausforderungen“ fand am 14. und 15. Mai 2024 der 2. Jahreskongress des Bündnis Nachhaltige Hochschulen an der Fachhochschule Burgenland in Eisenstadt statt. Rund 75 Teilnehmer:innen nahmen an dem umfassenden zweitägigen Vortragsprogramm teil. Mit diesem Jahreskongress haben die Mitgliedshochschulen eindrucksvoll demonstriert, wie Fachhochschulen innovative Lösungen entwickeln, um den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu begegnen und die Transformation in eine nachhaltigere Welt zu fördern.
Höhepunkte des Kongresses waren u. a. die Keynote-Vorträge des Neurobiologen Bernd Hufnagl und des Universitätsprofessors Christian Rammel. Die Tagung bot den Teilnehmer:innen
zudem ein ideales Forum für persönlichen Austausch, unter anderem bei einer abendlichen Weingartenbegehung rund um das Thema „Zukunftsfitte ganzheitliche Landwirtschaft“.
Das komplette Programm des 2. Jahreskongresses ist hier abrufbar.
Sustainability Day 2024
Sustainability Day 2024 - Planet vs. Plastics
Ein Rückblick auf einen ganzen Tag Online-Programm anlässlich des Earth Day 2024
Am 22. April 2024 fand der Sustainability Day des Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Die Online-Veranstaltung stand unter dem Titel „Planet vs. Plastics“ und wurde durch die FH CAMPUS 02 organisiert. Expert:innen von neun verschiedenen Hochschulen präsentierten dazu in insgesamt elf Vorträgen die verschiedene Aspekte von Kunststoffen, ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie weitere Nachhaltigkeitsthemen. Über den gesamten Tag hinweg nahmen mehr als 200 Personen an der Veranstaltung teil.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie das Bündnis Nachhaltiger Hochschulen das Wissen und die Ressourcen verschiedener Hochschulen bündeln kann. Der Sustainability Day wurde durch die enge Zusammenarbeit der Nachhaltigkeitsverantwortlichen, Lektor:innen, PR-Abteilungen, IT-Supports und Mitarbeiter:innen der Bündnishochschulen ermöglicht. Diese gemeinsame Initiative vereint die Kompetenzen der beteiligten Hochschulen und deren Schwerpunkte und schafft neue Netzwerke sowie potenzielle Projektpartnerschaften.
Nach einer Begrüßung durch Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin der FH CAMPUS 02, und FH-Prof.in Dr.in Elisabeth Steiner, Obfrau des Bündnisses Nachhaltige Hochschulen, diskutierten die ersten vier Beiträge die Grundlagen zu Kunststoffen, deren Problematik, Kreislaufwirtschaft und Alternativen. Im Mittagsblock ging es um Regulatorien, ein Kunstprojekt, individuelle Verhaltensweisen und Finanzen. Am Nachmittag wurden in einem Diskurs zwischen Unternehmen und Umweltinstitutionen verschiedene Ansätze zum Recycling besprochen. Anschließend wurden Möglichkeiten für eine nachhaltigkeitsbezogene Verhaltensänderung aus Sicht der Psychologie vorgestellt. Abschließend wurden anhand von F&E-Projekten Möglichkeiten zur Bewertung der Nachhaltigkeit in Unternehmen aufgezeigt.
Alle Vorträge sind über die Programmseite abrufbar.
- Um ins Handeln zu kommen, stellt die Umweltpsychologin Mag. Dr. Isabella Uhl-Hädicke von der Universität Salzburg Konzepte vor, wie wir den unbewussten Faktoren, die das Umweltverhalten beeinflussen, proaktiv begegnen können.
- Wir sollten möglichst keine neuen Kunststoffe mehr produzieren, sondern bestehende wiederverwenden. Vor allem Einwegkunststoffe mit kurzer Lebensdauer sind sehr umweltschädlich. Die Recyclingquote in Österreich muss sich folglich erhöhen. Dies kann durch das kommende Pfandsystem angetrieben werden, allerdings ist das saubere Mülltrennen vor allem im Kunststoffrecycling sehr wichtig. Dadurch ist eine nachhaltige, kreislaufbasierte Nutzung von lebensmittelechten Kunststoffen möglich. Dazu plädierten Katrin Detter, MA, der FH CAMPUS Wien in ihrem Einführungsvortrag in die Kunststoffthematik, sowie Expert:innen der ALPLA Werke, des Umweltamts und der Verfahrenstechniker Dr. Christof Strabler an der FH Vorarlberg. - Individuell können wir unser Konsumverhalten ändern, weniger Einwegplastik verwenden, andere auf problematische Verhaltensweisen hinweisen und Kunststoffe getrennt sammeln.
- Individuell können wir unser Konsumverhalten ändern, weniger Einwegplastik verwenden, andere auf problematische Verhaltensweisen hinweisen und Kunststoffe getrennt sammeln.
- Der größte Kunststoffverbrauch liegt im Verpackungssektor mit sehr kurzer Nutzungsdauer. Getränkehersteller produzieren jährlich weltweit am meisten Einwegplastik, der folglich bei Aufräumarbeiten am Meer am häufigsten gefunden wird. Kunststoffmüll bedroht viele Ökosysteme und wirkt sich negativ auf die menschliche Gesundheit und das Klima aus. So findet der Künstler Thomas Sailer (Alumni der FH Burgenland) sogar eine Dose von 1998 im Wiener Stadtpark, welche in seinem Kunstwerk „Dreckschwein“ integriert ist. Wie wir unseren Müll reduzieren können, stellt ein junges Team der FH Burgenland vor.
- Neben Plastikmüll enthält auch Reifenabrieb Mikroplastik, hat somit eine sehr hohe Umweltbelastung und macht Tier und Mensch krank. Um dem entgegenzuwirken, können wir vermehrt öffentliche Verkehrsmittel nutzen und bei Nutzung eines Kraftfahrzeuges das Bremsverhalten zu kontrollieren. Dies gilt auch für Kunststoffe, die alternativ zu rohölbasiertem Kunststoff aus Löwenzahn hergestellt werden. Wie man die Nachhaltigkeitsbewertung in technische F&E-Projekte durchführen kann, stellt Dr. Miriam Lettner am Beispiel einer weiteren Alternative mit Lignin vor.
- Nachhaltige Verpackungen sind wirtschaftlich meist vom Unternehmen selbst zu tragen, da Konsument derzeit noch günstigere Verpackungen bevorzugen. Eine proaktive Reflexion des Unternehmens kann dabei helfen, diese Entscheidung bewusst zu treffen. Langfristig bietet dies den Vorteil, bei bevorstehenden gesetzlichen Regelungen bereits vorbereitet zu sein und so einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.
- Unser (Konsum-)Verhalten und das der Unternehmen wird sich auch durch neue gesetzliche Regelungen ändern. Mit der neuen CSRD-Richtlinie werden klare Vorschriften eingeführt, die festlegen, wie Unternehmen zu Nachhaltigkeitsaspekten berichten müssen.
- Echte Green Finance an der Börse gibt es aus Sicht des VWL-Professors Dr. Johannes Jäger nicht. Wer etwas Gutes mit seinem Geld tun will, sollte spenden, politisch aktiv werden und bewusst konsumieren.
Der Sustainability Day findet jährlich rund um den Earth Day am 22. April statt. Der Earth Day erinnert uns an die Bedeutung des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit und ermutigt uns, zusammenzukommen und Maßnahmen für einen gesünderen Planeten und eine nachhaltige Zukunft zu ergreifen.
SOAK Biomimicry 2024
SOAK Biomimicry 2024
Summer Academy Tyrol, Austria
Futurize with us in Nature’s Learning Lab!
During SOAK Biomimicry 2024 we engaged with nature directly and learned from her genius to address pressing challenges that humanity is facing at this time, such as the climate and biodiversity crises hitting the region of Karwendel in Tyrol, in particular, the local woodlands and forests.
22 participants from 4 countries joined us in co-developing ideas and design concepts for triggering a transformation in people’s ways of thinking and behaving through Biomimicry—a philosophy and praxis for sustainable innovation inspired by Nature.
The vision of SOAK Biomimicry 2024 was a) to motivate people to integrate Nature-inspired, regenerative concepts and actions for alleviating the climate and biodiversity crises in their own lives and environments and b) to empower them to demand, initiate, and contribute to the necessary sustainability actions in their spheres of influence.
Facts
Date
14 – 20 July 2024
Place
Location of SOAK Biomimicry Immersion Week:
Innsbruck — Seefeld — Hochzirl
Karwendel Region, Tyrol, Austria
Review SOAK Biomimicry 2024
See what happened during the SOAK Biomimicry 2024 Summer Academy:
photo credits throughout: SOAK Biomimicry 2024 CC BY-NC-ND 4.0
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SOAK is an initiative of the COOP Sustainable Universities – a cooperative of Austrian Universities of Applied Sciences that collaborate with other Austrian and international universities toward sustainable futures.
SOAK Biomimicry 2024 was led by the University of Applied Sciences Burgenland, organized and hosted by MCI | The Entrepreneurial School® and supported by the FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences. In this effort, they partnered with the University of Applied Arts Vienna.
SOAK Biomimicry 2024 contributes to the Sustainable Development Goals (SDGs):
Sustainability Day 2023
Rückblick Sustainability Day 2023
Unter dem Motto des Earth Day 2023 „INVEST IN OUR PLANET“ organisierten die Fachhochschule Oberösterreich und das Bündnis Nachhaltige Hochschulen am 20. April 2023 eine Online-Veranstaltung unter Beteiligung vieler Bündnismitglieder. Der Earth Day fand erstmals am 22. April 1970 statt und umfasst heute eine breite Palette von Veranstaltungen, die weltweit von EarthDay.org koordiniert werden, darunter 1 Milliarde Menschen in mehr als 193 Ländern.
Fakten
Termin
20. April 2023, 09:00 bis 16:00 Uhr
Ort
Online
- FH Oberösterreich
- FH Kufstein Tirol
- FH des BFI Wien
- FH Technikum Wien
- FH Burgenland
- FH Kärnten
- FH Vorarlberg
- FH Campus Wien
- Die Teilnahme ist kostenlos.
PROGRAMM
DONNERSTAG, 20. April 2023
Anlässlich des internationalen Earth Day organisierten die beteiligten Hochschulen ein umfassendes Online-Programm rund um das Themengebiet Nachhaltigkeit. Die Expert*innenvorträge waren öffentlich zugänglich und können zur Nachlese abgerufen werden.
- Miriam Lettne, FH Kufstein Tirol: Nachhaltige Produktentwicklung
- Franziska Cecon, FH Oberösterreich: Bodennutzung durch Brachenrevitalisierung
- Günter Horniak, FH Campus Wien: Nachhaltigkeitskommunikation - nachhaltige Kommunikation?
- Peter J. Mayer & Ute Seper, FH Burgenland: Gesundheit und Nachhaltigkeit
- Christopher Kronenberg & Franziska Nemmer, FH des BFI Wien: Circular Society
- Elisabeth Simböck & Linda Prähauser, FH Technikum Wien: Endokrine Disruptoren
- Daniela Nömeyer, FH Oberösterreich: Nachhaltigkeit und SDGs in der Lehre
Sarah Pfoser, FH Oberösterreich: Green Packaging - Elisabeth Wiegele, FH Kärnten: Naturschutz am Bau
- Johannes Jäger, FH des BFI Wien: Globale Ungleichheit und sozialökologische Transformation
Die Aufzeichnungen der Vorträge können über die Website der FH Oberösterreich abgerufen werden.
Das Bündnis Nachhaltige Hochschulen leistet Beiträge zu
- SDG 17.16 Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen, Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen
- SDG 4.7 Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung
Jahreskongress 2023
Rückblick Jahreskongress 2023
Am 9. & 10. Februar 2023 fand an der Fachhochschule Kufstein Tirol der 1. Jahreskongress Bündnis Nachhaltige Hochschulen statt. Die Tagung war eine ideale Gelegenheit, um sich mit interessierten Teilnehmer*innen rund um das Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen zu vernetzen.
Die Vortragsunterlagen können über das Programm bei den jeweiligen Beitragstiteln abgerufen werden.
Fakten
Datum
9. & 10. Februar 2023
Ort
FH Kufstein Tirol
- Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 70,-
(USt-befreit) und geht an das Bündnis Nach-
haltige Hochschulen. - Der Early-Bird-Tarif für Frühanmeldungen
bis 15.12.2022 beträgt EUR 50,- (USt-befreit).
- 100 % der Teilnahmegebühr bis 05.02.2023
- 50 % der Teilnahmegebühr ab 06.02.2023.
Der Keynote-Vortrag ist öffentlich und kostenfrei.
- Jahreskongress: Mitarbeitende der Bündnis-Hochschulen und Partner-Hochschulen/Universitäten
- Öffentlicher Vortrag: Studierende sowie interessierte Personen aus der Region
- sich persönlich mit anderen Bündnispartner:innen ausgetauscht haben
- sich Inspiration und Ideen von den Expert:innen geholt haben
- einen besseren Überblick über die verschiedensten Nachhaltigkeitsbereiche gewonnen haben
Green Event
Der Jahreskongress 2023 wurde als Green Event Tirol (GET) ausgezeichnet und die FH Kufstein Tirol darf sich seit 7. Februar 2024 als GET Location bezeichnen.
Anreise
Im Sinne der Nachhaltigkeit freuen wir uns über Ihre Unterstützung und bitten um eine umweltfreundliche Anreise mit den Öffis – der Bahnhof befindet sich in einer Distanz von 5-10 Gehminuten und ist auch barrierefrei erreichbar.
Kontakt
Bei Rückfragen bezüglich Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte gerne an Mag. Thomas Petzold, thomas.petzold@fh-kufstein.ac.at.
PROGRAMM
DONNERSTAG 9. Februar 2023
14:00 Uhr
Begrüßung im Festsaal
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSAin, FH Campus Wien, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen
Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller, FH Kufstein Tirol, Rektor
14:10 – 16:00 Uhr
Einblicke in die 3 Arbeitsgruppen des Bündnis Nachhaltige Hochschulen
- HOCHSCHULMANAGEMENT
Robert Fröhler: Der Weg der FH Kufstein Tirol zu einem nachhaltigen Gebäudebetrieb
Asc. Prof. (FH) Dr.-Ing. Robert Fröhler, M.Eng. lehrt und forscht im Bereich Energie- und Gebäudetechnik in den Studiengängen Facility Management & Immobilienwirtschaft sowie Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement an der FH Kufstein Tirol. Er ist Mitglied bei Ingenieure ohne Grenzen e.V. und der International Building Performance Simulation Association – German Chapter. Zudem ist er Teil des Scientific Committee der Young Researchers Conference als Teil der World Sustainable Energy Days in Wels. Hier werden alljährlich die besten Nachwuchsforscher:innen im Bereich Biomasse und Energieeffizienz prämiert.
- FORSCHUNG
Michaela Fehringer: Darstellung der SDGs in Forschungsinformationssystemen und wie die FH Oberösterreich das mit PURE umsetzt
Mag. (FH) Michaela Fehringer ist seit 2004 an der FH Oberösterreich am Campus Linz als Bibliothekarin tätig. Derzeitige Schwerpunktthemen in ihrer Arbeit sind unter anderem die Verwaltung von elektronischen Medien im Bibliothekssystem ALMA und das Metadatenmanagement in Forschungsinformationssystem Pure. Als langjährige Vertreterin der FH OÖ in der Kooperation EMedien Österreich (KEMÖ) war sie mehrmals Mitglied des Kooperationsausschusses und ist seit 2022 Sprecherin der Expert:innengruppe EG EMedien im Österreichischen Bibliotheksverbund.
- LEHRE
Harald Friedl: Zentrale Herausforderungen bei der Integration der SDG-Themen in die Lehre
FH-Prof. MMag. Dr. Harald A. Friedl lehrt Nachhaltigkeit und Ethik im Tourismus am Institut für Gesundheits- und Tourismusmanagement der FH JOANNEUM. Er ist Mitglied der „Lead Expert Group“ des Tourism Panel on Climate Change. Als einstiger internationaler Reiseleiter versteht er Lehre als ermutigendes Heranführen von Studierenden an ihre Grenzen des Vertrauten, um sich auf Neues einzulassen und dadurch nachhaltig zu wachsen. Dem entspricht auch das Bemühen, Lehrende und Curricula-Verantwortliche für die Verknüpfung von Lehre mit den SDGs zu begeistern.
Ab 16:30 Uhr
Registrierung der Teilnehmer:innen
17:00 Uhr
Begrüßung im Festsaal
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSAin, FH Camups Wien, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen
Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller, FH-Rektor
17:10 Uhr
Öffentlicher Vortrag:
Vortragende: Stephanie Rauscher
Mag.a Stephanie Rauscher hat in Innsbruck Ökologie studiert und war dann einige Jahre im Bereich Umweltbildung tätig. Seit 2013 beschäftigt sie sich mit dem Thema Green Events beim Klimabündnis Tirol und hat 2017 die Projektleitung übernommen. Die Initiative ist mittlerweile ein ausgewachsenes Programm, das neben Veranstaltungen auch Locations auszeichnet. Green Events sind eine tolle Möglichkeit zur Bewusstseinsbildung, da die Reduktion aufs Wesentliche in einem schönen Kontext erlebbar gemacht werden kann und erfahrungsgemäß kein Gefühl von Verzicht aufkommt, sondern von Qualitätssteigerung.
17:30 Uhr
Öffentlicher Vortrag:
Vortragende: Elisabeth Kopf, Timo Kopf
Elisabeth Kopf lehrt Sustainability Experiments an der Universität für angewandte Kunst Wien und ist im UniNEtZ engagiert. Ihr Bruder Mag. Timo Kopf ist freischaffender Zoologe, Umweltgutachter und lehrt an der Universität Innsbruck. Seit vielen Jahren führen sie einen transdiziplinären Dialog, bei dem sie nach Verbindungen und „Bündnismöglichkeiten“ zwischen Wissenschaft und Kunst suchen.
18:30 Uhr
Abendessen im Diner der FH Kufstein Tirol für alle angemeldeten Teilnehmer:innen des Jahreskongress Bündnis Nachhaltige Hochschulen
FREITAG 10. Februar 2023
09:00 Uhr
Begrüßung im Festsaal
FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, DSAin, FH Camups Wien, Obfrau Bündnis Nachhaltige Hochschulen
09:10 – 10:50 Uhr
Impulsvorträge
mit direkt anschließenden Fragen aus dem Publikum
- Nachhaltigkeitsbericht und Regulatorien: Was kommt auf die Unternehmen durch die neuen Berichtigungspflichten (CSRD/ESRS) zu? (Vortrag entfallen)
Vortragende: Anneli Fischer
Anneli Fischer ist CSR – Environmental, Economic, and Social Sustainability Consultant, Auditorin und Trainerin. Implementierung oder Optimierung von organisationsübergreifenden Managementsystemen und -prozessen sind die Eckpfeiler von Anneli Fischers Berufserfahrung. Dabei legt sie den Fokus auf die Identifikation und nachhaltige Verankerung von Verbesserungen im Bereich Wirtschaftlichkeit, Mitarbeiterbelange, Umwelt und Compliance. Sie besitzt einen Magister in Handelswissenschaften WU Wien, einen Master of Science in CSR & ethisches Management und ist auch zertifizierte Umweltmanagerin und Auditorin.
Vortragender: Peter Stepanek
FH-Prof. Mag. Peter Stepanek ist Studiengangsleiter Masterstudium Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit an der FH Campus Wien. Er forscht zu Wirkungsorientierung sowie zu Nachhaltigkeitsmanagement und Green Controlling in der Sozialwirtschaft.
Vortragende: Alexandra Baldwin & Josefine Kuhlmann
Alexandra Baldwin, BA MA ist seit 2020 Hochschullehrerin im Department Wirtschaft der FH Burgenland. Schwerpunkt in Lehre und Forschung: Organizational Learning, Business Management und Entrepreneurship Education.
Mag. Dr. Josefine Kuhlmann, LL.M. ist Hochschullehrerin und Nachhaltigkeitsbotschafterin an der FH Burgenland am Department Wirtschaft (seit 2018) und Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs International Sustainable Business (seit 2023); Schwerpunkt in Lehre und Forschung: (öffentliches) Wirtschaftsrecht, Europarecht, Recht und seine Rolle in der Transformation zum nachhaltigen Wirtschaften.
Vortragender: Wolfgang Woyke
Die drohende Klimakatastrophe wird nicht zuletzt seit der Veröffentlichung des 6. IPCC Reports 2021 durch gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse belegt, die in ihrer Fülle und Komplexität nur noch schwer zu überschauen und zu bewerten sind. Aufgabe der Hochschulen muss es sein, Faktenwissen und Kommunikationskompetenz an ihre Studierenden weiterzugeben. Beispiele für den Einsatz von Simulatoren, interaktive Spielideen bis hin zu einem Escape Game sollen erste Anregungen für die Diskussion liefern.
Prof. (FH) Dr.-Ing Wolfgang Woyke blickt auf langjährige Erfahrungen in Forschung und Industrie zurück und entwickelt neue Formate für den Studiengang Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement der FH Kufstein Tirol, Workshops für Schulen und Exponate für die Öffentlichkeitsarbeit. In dieser Funktion präsentiert er „Nachhaltigkeit“ im Rahmen von Lectures 4 Future an diversen österreichischen Hochschulen.
Moderation:
Roman Mesicek
Prof. (FH) DI Roman H. Mesicek ist Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der IMC Fachhochschule Krems und Nachhaltigkeitskoordinator der Hochschule. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in den Bereichen Nachhaltige Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.
10:50 – 11:20 Uhr
Kaffeepause
11:20 – 12:00 Uhr
Interaktives Futurising als Fishbowl-Session:
Gemeinsame Reflektion des Jahreskongresses und Planung der nächsten Schritte
12:00 – 12:10 Uhr
Verabschiedung der Teilnehmer:innen am Jahreskongress
durch das BNH und die FH Kufstein Tirol
12:10 – 13:30 Uhr
Ausklang und Austauschmöglichkeiten
beim gemeinsamen Mittagessen
13:30 – 15:30 Uhr
Generalversammlung Bündnis Nachhaltige Hochschulen
15:30 Uhr
Ende der Veranstaltung